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Lufthansa: Keine Panik

Lufthansa: Keine Panik
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Thorsten Küfner Heute, 08:26 Thorsten Küfner

Trotz der anhaltenden Unsicherheit, für die US-Präsident Donald Trump weiterhin auf nahezu allen Ebenen sorgt, bleibt die Stimmung an den Börsen relativ gut. DAX und MDAX dürften heute wieder mit Kursgewinnen in den Handelstag starten. Doch die Aktie der Lufthansa zählt mit einem dicken Minus von mehr als drei Prozent zu den Sorgenkindern im HDAX.

Der Grund für den Kursrückgang ist allerdings ein erfreulicher. So wird die Lufthansa-Aktie heute lediglich ex-Dividende gehandelt. Alle, die gestern zum Handelsschluss die MDAX-Titel im Portfolio hatten, erhalten in wenigen Tagen eine Ausschüttung von 0,33 Euro pro Anteilschein. Daraus errechnet sich ausgehend vom gestrigen Schlusskurs eine stattliche Rendite von vier Prozent.

Bei der gestrigen Hauptversammlung waren erstmals seit 2019 auch wieder Aktionäre vor Ort anwesend. Die Fragen an das Lufthansa-Management drehten sich vor allem um die Versorgungssicherheit mit Kerosin und um die anhaltenden Arbeitskämpfe.

Indes kündigte Vorstandschef Carsten Spohr auf der Hauptversammlung an, dass man die Beteiligung an Ita möglichst schnell erhöhen will. Demnach soll der Anteil der Lufthansa an der früheren Staats-Airline von aktuell noch 41 auf 90 Prozent ausgeweitet werden.

Der Lufthansa-Vorstand rechnet damit, dass man die Transaktion im ersten Quartal 2027 abschließen werde, sofern die zuständigen Behörden grünes Licht geben. Für die zweite Tranche der Ita-Aktien muss die Lufthansa einen bereits zuvor fest vereinbarten Betrag von 325 Millionen Euro bezahlen. Für die ersten 41 Prozent an Ita hatte die Lufthansa noch 326 Millionen Euro gezahlt. Die Kranich-Airline verfügt zudem über die Möglichkeit, bis 2028 auch die restlichen zehn Prozent zu erwerben. 

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

DER AKTIONÄR hält an seiner Einschätzung fest: Trotz der aktuell schwierigen Lage im Luftfahrtsektor schlägt sich die Lufthansa relativ wacker. Auch das Chartbild präsentiert sich in einer relativ robusten Lage. Das strategisch gut aufgestellte Unternehmen mit solider Bilanz ist mit einem KGV von gerade einmal 7 immer noch sehr günstig bewertet. Darüber hinaus lockt die stattliche Dividendenrendite von vier Prozent. Der Stoppkurs kann bei 5,50 Euro belassen werden.

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