Die Deutsche Telekom hat am Morgen die Zahlen für das erste Quartal vorgelegt. Der Konzern ist mit Rückenwind aus den USA ins neue Jahr gestartet und zeigt sich für 2026 etwas optimistischer. Nachdem die US-Tochter zuletzt ihre Ziele angehoben hatte, schraubt nun auch der Bonner Konzern seine Erwartungen leicht nach oben.
• Telekom hebt Jahresprognose leicht an.
• Umsatz und operatives Ergebnis über Erwartungen.
• Nettogewinn sinkt auf 2,0 Milliarden Euro.
Konzernchef Tim Höttges rechnet beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebitda AL) nun mit rund 47,5 Milliarden Euro (bislang: 47,4 Milliarden Euro). Beim freien Mittelzufluss sollen mehr als 19,8 Milliarden Euro erreicht werden.
Im ersten Quartal legte der Umsatz leicht auf 29,9 Milliarden Euro zu. Erwartet wurden hier im Vorfeld 29,7 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis stieg auf 11,5 Milliarden Euro und übertraf Umsatz die Markterwartungen von 11,3 Milliarden Euro ebenfalls leicht. Damit bleibt die Telekom operativ auf Wachstumskurs.
Unter dem Strich fiel der Gewinn allerdings deutlich niedriger aus. Der Nettogewinn sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 28 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Ausschlaggebend dafür waren laut Unternehmen positive Sondereffekte aus dem Vorjahr, die diesmal wegfielen.
„Die Deutsche Telekom zeigt Resilienz in bewegten Zeiten“, kommentierte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender des Konzerns. „Weitgehend unbeeindruckt von den Ereignissen rund um den Globus läuft unser Geschäft stabil. Wir haben sogar unsere Prognose leicht angehoben.“
Bei der Aktie der Deutschen Telekom lief es zuletzt nicht so rund. Das Papier musste die zwischenzeitlichen Jahresgewinne wieder vollständig abgeben. Zumindest hielt das Jahrestief vom Januar bei 26,02 Euro aber stand. Zuletzt hat sich die Aktie aber stabilisieren können. Ein wichtiges positives Signal wäre der Sprung über die 200-Tage-Linie, die derzeit bei 29,49 Euro verläuft. Langfristig ist der Wert für konservativ ausgerichtete Anleger als Dividendenperle nach wie vor attraktiv. Die Rendite beträgt 3,8 Prozent. Anleger sichern ihre Position weiter mit einem Stopp bei 25,50 Euro nach unten ab.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Deutsche Telekom.
Heute, 07:48