Börsen-Achterbahn: Jetzt richtig handeln
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21.05.2014 Stefan Sommer

DAX ohne klare Richtung: Barrick Gold, Tesla, SAP, Morphosys, Google, Apple, K+S, Daimler, Gazprom im Fokus

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Barrick Gold

Der DAX hat am Mittwoch schwache Vorgaben aus Übersee abgeschüttelt und seine Anfangsverluste zuletzt ausgeglichen. Eine Stunde nach Handelsbeginn praktisch unverändert bei 9638,53 Punkten, nachdem er in den ersten Minuten bis zu einem halben Prozent verloren hatte. Damit tritt das Börsenbarometer seit dem vergangenen Donnerstag ohne größere Impulse auf der Stelle. Der MDAX stieg um 0,12 Prozent auf 16 264,36 Punkte und der TecDAX zeigte sich mit plus 0,01 Prozent auf 1238,37 Punkte wenig bewegt. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verharrte nahezu bei 3164,96 Punkten.

Börsianer warten nun auf die Bekanntgabe des jüngsten Sitzungsprotokolls der US-Notenbank Fed sowie Reden von Fed-Mitgliedern, die Aufschluss über die weitere Geldpolitik der Amerikaner geben könnten. Einige Analysten warnten jedoch vor zu hohen Erwartungen. Die Bekanntgabe an diesem Abend erscheine nur auf den ersten Blick vielversprechend, schrieben die Devisenanalysten der Commerzbank. Das Protokoll werde aber wahrscheinlich keine Informationen liefern, die einer Neubewertung der US-Geldpolitik bedürften: "Da die meisten Indikatoren wieder an Schwung gewinnen, werden sich die Sorgen im Offenmarktausschuss der Fed in Grenzen halten." Es bestehe also kein Anlass, an dem auf Autopilot laufenden Zurückfahren der Anleihekäufe zu rütteln.

Barrick Gold: Was wird hinter den Kulissen gespielt?

Es gibt derzeit kein Vorwärtskommen für die Aktie des weltgrößten Goldproduzenten Barrick Gold. Ähnlich wie der Goldpreis befindet sich auch die Barrick-Aktie derzeit in einem Seitwärtstrend. Sparen hieß zuletzt die Devise. Doch hinter den Kulissen arbeitet man offensichtlich weiter an einem Großprojekt.

Tesla: Der größte Fan ist eine Bank

Morgan Stanley ist von Tesla nicht nur überzeugt, sondern regelrecht begeistert. Mit einem Preisziel von 320 Dollar sieht die Investmentbank noch rund 64 Prozent Potenzial bei der Aktie. Soviel Enthusiasmus ist bei Analysehäusern eher ungewöhnlich. Was steckt dahinter?

SAP: Umbruch auf der Hauptversammlung – was macht die Aktie

An Themen wird es auf der Hauptversammlung von SAP am Mittwoch nicht mangeln. Die Aktionäre Stimmen über den Wechsel von SAP-Co-Chef Jim Hagemann Snabe in den Aufsichtsrat ab. Zudem stehen Themen wie die Neuausrichtung des Konzerns und der Stellenabbau auf der Agenda.

Morphosys-Aktie: Gewinnmitnahmen nach Kursexplosion – und jetzt?

Nachdem die Aktie von Morphosys am Dienstag mit einem Plus von mehr als neun Prozent mit Abstand der größte Tagesgewinner im TecDAX war, muss das Papier zum Börsenstart am heutigen Mittwoch einen Verlust von 1,3 Prozent auf 64,46 Euro hinnehmen. Grund für die starke Performance am Vortag war die Meldung, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA und von der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA dem Projekt MOR208 den Orphan-Drug-Status bei verschiedenen Indikationen erteilt hat.

Google: Markenwert größer als bei Apple

Google hat in der jährlichen Markenwert-Studie "BrandZ" den iPhone-Konzern Apple mit einem Sprung vom Spitzenplatz verdrängt. Das Marktforschungsunternehmen Millward Brown errechnete für den Internet-Konzern einen Markenwert von 158,8 Milliarden Dollar.

K+S: Mehr Angebot als Nachfrage?

Die K+S-Aktie konsolidiert derzeit weiterhin. Zwar zeigt der Trend beim Kalipreis nach oben. Und auch die Zahlen für das erste Quartal sind besser ausgefallen als von einigen Analysten befürchtet. Dennoch scheinen einige Analysten der Nachhaltigkeit des Trendwechsels beim Kalipreis noch nicht zu trauen.

Daimler: DAX-Aktie mit 20 Prozent Kurspotenzial

Die Papiere der deutschen Autobauer suchen seit Wochen nach einem klaren Trend. Zumindest Daimler könnte nun wieder durchstarten und auf die Überholspur finden. Für Unterstützung sorgt eine positive Analystenstudie der britischen Investmentbank HSBC.

Gazprom: Das Warten geht weiter

China und Russland brauchen offenbar doch noch weitere Verhandlungstage, um endlich einen Kompromiss über einen 30-jährigen Liefervertrag zu erzielen. Experten hatten im Vorfeld des Besuchs von Wladimir Putin eigentlich mit einer Unterzeichnung des Vertrags gerechnet. Doch China lässt nun offenbar noch einmal die Muskeln spielen. Denn die Staatsführung des bevölkerungsreichsten Landes der Welt weiß, dass zum einen Gazprom diesen Deal unbedingt will, da sich der Gasriese unabhängiger von Westeuropa machen will.

(Mit Material von dpa-AFX)

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