27.02.2014 Stefan Sommer

DAX mit Verlusten: Commerzbank, BASF, RWE, Tipp24, Dialog Semiconductor, Freenet, Lanxess, ProSiebenSat.1, Xing, Adidas, Silber, Coca-Cola, Grammer, Bayer, Daimler und Allianz im Fokus

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Silber
Trendthema

Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag nachgegeben. Händler hatten bereits am Morgen auf das Risiko eines Rücksetzers an der Aktienmärkten verwiesen, nachdem große Indizes zuletzt wichtige Widerstände nicht nachhaltig überwunden hätten. Hinzu kamen politische Risiken im Zusammenhang mit der Ukraine, ergänzten Börsianer.

Tipp24-Sonderdividende bringt Rendite von 13,6 Prozent

Die Tipp24 SE hat nach vorläufigen Berechnungen ihre Prognosen für das Geschäftsjahr 2013 übertroffen. Doch damit nicht genug: Der AKTIONÄR-Musterdepotwert hat zudem bekannt gegeben, Ende April 2014 die Ausschüttung einer einmaligen Sonderdividende in Höhe von 7,50 Euro pro Aktie vorzunehmen.

BASF-Aktie: Rote Laterne im DAX

Die Aktie von BASF hat am Donnerstag deutlich nachgeben, nachdem sie kurz nach Handelsbeginn noch auf ihrem Jahreshoch notierte. Die Analysten sind nach der Bekanntgabe der Zahlen auch eher vorsichtig gestimmt.

Commerzbank: Angst, Stress, Aktie im Minus

Geopolitische Risiken haben den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag belastet. Die Anleger machen sich Händlern zufolge zunehmend Sorgen über die Entwicklung in der Ukraine. Von der Abwärtsbewegung bleibt auch die Commerzbank-Aktie nicht verschont. Eine gute Einstiegschance?

Freenet nach den Zahlen – das sagt die Aktie

Der Telekommunikationsanbieter Freenet hat im vergangenen Jahr dank mehrerer Zukäufe bei Umsatz und Gewinn zugelegt und kündigt weitere Steigerungen an. Der Umsatz erhöhte sich zum Vorjahr von 3,09 Milliarden Euro auf 3,19 Milliarden Euro, wie das im TecDAX notierte Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte.

RWE vor Zahlen: Die Bullen zittern

Der Energiekonzern RWE veröffentlicht in der nächsten Woche am 4. März die Zahlen für das Gesamtjahr 2013. Der Konzern, der unter dem uneinheitlichen Kurs der Bundesregierung bezüglich der Reform des EEG leidet, geht von einem Betriebsergebnis von rund 5,9 Milliarden Euro aus.

Dialog Semiconductor: Kaufempfehlung durch die HSBC

Die Profis der britischen Investmentbank HSBC haben ihre „Overweight“-Einstufung für Dialog Semiconductor nach der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona bestätigt. Den fairen Wert für den Chiphersteller sehen sie weiterhin bei 19,00 Euro.

Lanxess: Trotz Abschreibungen – Analysten bleiben bullish

Die Nachricht über Sonderabschreibungen in Höhe von 257 Millionen Euro erwischte am Mittwoch viele Lanxess-Aktionäre auf dem falschen Fuß. Die Aktie rutschte zeitweise mehr als fünf Prozent ins Minus, konnte sich aber zum Handelsende wieder leicht erholen.

ProSiebenSat.1-Aktie: Digitaler Höhenflug

Seit Monaten befindet sich die Aktie von ProSiebenSat.1 in einem Seitwärtstrend. Das fundamentale Wachstum setzt sich jedoch fort. Dank der Geschäfte abseits der klassischen TV-Werbung hat der Medienkonzern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen neuen Umsatzrekord erreicht. Der MDAX-Titel profitierte vor allem vom Wachstum beim Videoportal Maxdome, Online-Spielen oder Reiseportalen.

Xing-Rallye: Wann schlägt LinkedIn zu?

Die Xing-Aktie marschiert nach dem Kaufsignal weiter gen Norden. Auch wenn eine Übernahme durch den US-Giganten LinkedIn bisher ausgeblieben ist, haben die Aktionäre derzeit ihre helle Freude mit dem Papier. Xing-CEO Vollmoeller hat nun Stellung genommen zu Übernahmespekulationen. Es habe noch kein Angebot von LinkedIn gegeben. "Und ich gebe nicht davon aus, dass das passiert“, so der neue Xing-Chef im Gespräch mit dem DAF.

Adidas-Aktie: Geht die Korrektur weiter?

Der Sportartikelhersteller Adidas kann am Donnerstag im frühen Handel leicht zulegen. Nach der scharfen Korrektur zu Beginn des Jahres hat sich die Aktie in den letzten Wochen wieder erholt. Die jüngsten Analysteneinstufungen könnten dem Wert wieder auf Kurs bringen.

Neue große Silber-Rallye: „Ziel 100 Dollar“

Der Silberpreis hat sich seit Anfang Februar deutlich erholen und sich über der insbesondere psychologisch wichtigen Marke von 20 Dollar etablieren können. Vieles spricht dafür, dass die seit Mitte 2011 andauernde große Korrektur ihr Ende gefunden haben könnte. DER AKTIONÄR hat mit dem anerkannten Silberexperten David Morgan, Herausgeber des Morgan Reports, über die weitere Entwicklung bei Silber und auch bei Gold gesprochen.

Mit Lizenz zur Dividende

Coca-Cola ist eine der beliebtesten Getränkemarken der Welt. In mehr als 200 Staaten vertreibt der US-Konzern aus Atlanta sein Kultgetränk. Um in möglichst vielen Ländern präsent zu sein, arbeitet der Konzern mit diversen Lizenznehmern zusammen. Für den asiatisch-pazifischen Markt füllt der australische Konzern Coca-Cola Amatil die schwarze Brause ab. Coca-Cola selbst ist noch mit fast 30 Prozent an dem Unternehmen beteiligt.

Real-Depot-Wert Grammer am Allzeithoch: Da geht noch mehr!

Der Amberger Automobilzulieferer Grammer notiert knapp unter dem Allzeithoch. Gelingt der Ausbruch über die 38,72-Euro-Marke, wird zudem die Seitwärtsrange der vergangenen Monate nach oben verlassen und der langfristige Aufwärtstrend dürfte sich fortsetzen.

Bayer: Wachstum ohne Ende…

Stabiles Wachstum ist beim Pharmakonzern Bayer seit Jahren die Regel. Die Aktie marschiert langfristig nach oben und auch fundamental baut der DAX-Riese sein Portfolio kontinuierlich aus. Nun soll eine Übernahme in China das Geschäft mit rezeptfreien Arzneimitteln stärken.

Daimler-Aktie: Zu hohe Erwartungen?

Nach den starken Zahlen legt der Autobauer Daimler derzeit eine Verschnaufpause auf hohem Niveau ein. Die Barclays-Analystin Kristina Church zeigt sich von den Zahlen für 2013 ebenfalls positiv überrascht. Die Expertin zählt zwar nach wie vor zum Bärenlager und bestätigte ihre Verkaufsempfehlung, dennoch ist ihre neue Studie positiv für die Daimler-Papiere zu werten.

Allianz: Das sagen die Analysten zu den Zahlen

Nach Vorlage der Quartalszahlen steht die Allianz im Fokus von Anlegern und Anlysten. Am Morgen haben sich die DZ Bank und die Commerzbank zu Wort gemeldet. Die Einschätzungen der beiden Häuser könnten unterschiedlicher nicht sein. Bei den Anlegern kommen die Zahlen nicht gut an.

(Mit Material von dpa-AFX)