8 Aktien mit maximalem OHO-Effekt
05.11.2013 Thomas Bergmann

DAX-Check: Ein Hoffen und Bangen

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DZ Bank Knock-Out DAX

Der deutsche Aktienmarkt kann seine Anfangsgewinne nicht behaupten. Am Vormittag dreht der DAX ins Minus. Der Kampf zwischen Bullen und Bären um die 9.000-Punkte-Marke geht in eine neue Runde. Mit Spannung wird die Sitzung der europäischen Notenbanker erwartet.

Gegen 10:40 Uhr notiert der DAX bei 9.002 Punkten ¿ ein Minus von 34 Punkten oder 0,4 Prozent. Der deutsche Leitindex hat sich damit wieder auf 70 Punkte vom Rekordhoch entfernt. Neben Gewinnmitnahmen belastet vor allem der Autobauer BMW den DAX. Die Zahlen der Münchner enttäuschen, die Aktie verliert vier Prozent. Auch die Deutsche Bank und Siemens verlieren überdurchschnittlich.

EZB tagt am Donnerstag

Vor der entscheidenden Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte der DAX weiter im Bereich der 9.000-Punkte-Marke pendeln. Am Donnerstag wird sich herausstellen, ob die Bullen weiter feiern dürfen oder ob der Markt nach unten wegbricht. Mittlerweile erwarten immer mehr Experten, dass die EZB in Form eines neuen Refinanzierungsgeschäftes für die Banken oder gar einer weiteren Zinssenkung für mehr Liquidität sorgt. Letzteres sollte dem DAX helfen, das bisherige Allzeithoch bei 9.070 Punkten zu überwinden.

Alles beim Alten

Charttechnisch betrachtet hat sich trotz des heutigen Rücksetzers am positiven Ausblick für den DAX nichts geändert. Das durch den Ausbruch über die Marke von 8.770 Punkten generierte Kaufsignal ist intakt. Auf Basis der "Meassured-Move-Methode" errechnet sich ein Kursziel von etwa 9.160 Punkten.

Anleger bleiben im Turbo-Long der DZ Bank mit der WKN DZJ 8YE (Kaufkurs: 10,06 Euro) engagiert. Zur Gewinnabsicherung sollte ein Stopp bei 8.930 Punkten oder 12,00 Euro platziert werden.

Eine Analyse von Hans-Jürgen Haack finden Sie beim DAF Deutsches Anleger Fernsehen.

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