11.12.2018 Martin Weiß

Microsoft-IPO 1986: Das wäre aus 1.000 Dollar geworden

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Der Softwarekonzern notiert seit mehr als 32 Jahren an der Wall Street und hat in dieser Zeit seine Gründer unfassbar reich gemacht. Forbes schätzt das Privatvermögen von Bill Gates auf 90 Milliarden Dollar - Rang 2 der weltweit reichsten Menschen auf dem Planten. Doch was wäre passiert, wenn ein Investor erst zum Börsengang bei Microsoft eingestiegen wäre?

Die wilden Achtziger

Microsoft feierte im März 2018 seinen 32. Geburtstag an der Börse. Der weltweit größte Softwareentwickler gab am 13. März 1986 sein Debüt an der Wall Street. Der S&P 500 notierte an jenem Tag bei 233 Zählern (aktuell: 2.637) und der Dow Jones bei 1.753 Punkten (24.423).

Was sonst noch 1986 so passierte:

Das Space Shuttle explodiert kurz nach dem Start, Nintendo veröffentlicht den ersten Teil seines Spieleklassikers "The Legend of Zelda" und bringt später im Jahr die NES auf den Markt. Mike Tyson wird jüngster Schwergewichts-Boxweltmeister aller Zeiten und in Tschernobyl kommt es zum Super-GAU.

Mit 1.000 Dollar zum Millionär

Zurück zu Microsoft: Der damals 30-jährige Firmenchef Gates sammelt mit dem Börsengang 61 Millionen Dollar ein – aus heutiger Sicht ein für ein etabliertes Tech-Unternehmen aberwitzig niedriger Preis. Der Platzierungspreis der Aktie betrug 21 Dollar. 

Um alle (9) Splits bereinigt, kostete eine Microsoft-Aktie zum Börsengang 0,072 Dollar, also knapp über 7 Cent. Am Montag schloss die Aktie an der Wall Street bei 107 Dollar. Ein Anleger, der vor 32 Jahren 1.000 Dollar in Microsoft investierte, hält heute 13.889 Aktien im Depot. Das Aktienpaket hat einen Gegenwert von 1,486 Millionen Dollar.

 

Die Berechnung berücksichtigt keine Dividenden.

Fun Fact: Die Aktie von Microsoft erreichte auf dem Hochpunkt der Internet-Euphorie im Jahr 2000 einen Börsenwert von 600 Milliarden Dollar. Nach dem Blasen der Spekulationsblase und dem anschließenden Crash dauerte es 17 Jahre, bis der Konzern erneut dieses Niveau erreichte.