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Krieg im Iran: Weiterhin keine Fortschritte, Öl bleibt teuer, US‑Inflation auf 3‑Jahreshoch

Krieg im Iran: Weiterhin keine Fortschritte, Öl bleibt teuer, US‑Inflation auf 3‑Jahreshoch
Foto: ChatGPT
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Thorsten Küfner Heute, 06:45 Thorsten Küfner

Nichts geht aktuell voran bei den indirekten Gesprächen zwischen den USA und dem Iran. Beide Seiten bekräftigten zuletzt erneut ihre gegenseitigen Vorwürfe. Nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump ist die derzeitige Waffenruhe inzwischen so fragil wie noch nie zuvor. Aktuell kümmert sich Trump ohnehin wieder eher um China und Venezuela.

Trump kritisierte kürzlich erneut die jüngste Antwort Teherans auf einen amerikanischen Vorschlag zur Beendigung des Kriegs und bezeichnete diese als "dämlich". Die Folge sei, dass die aktuell geltende Waffenruhe mittlerweile "so schwach wie nie" sei. Die Feuerpause habe praktisch "eine Überlebenschance von etwa einem Prozent". Gleichzeitig betonte Trump auf Nachfrage eines Journalisten, dass er trotz der angespannten Lage weiterhin an eine diplomatische Lösung glaube.

Die anhaltende Blockade der für den globalen Ölhandel strategisch wichtigen Straße von Hormus sorgt nach wie vor für hohe Ölpreise. Gestern ging es sowohl für Brent-Öl als auch für WTI-Öl um knapp drei Prozent nach oben. Und das spüren immer stärker auch die US-Verbraucher. So ist die Inflationsrate in den Vereinigten Staaten im April auf 3,8 Prozent geklettert. Das ist der höchste Wert der vergangenen drei Jahre. Nun will Trump gegensteuern und die Kraftstoffsteuer aussetzen. Commerzbank-Expertin Barbara Lambrecht erklärte diesbezüglich: "Die Tatsache, dass die US-Regierung eine Aussetzung der Benzinsteuer in Erwägung zieht, zeigt, dass auch sie nicht unbedingt an eine schnelle Einigung zu glauben scheint. Für die US-Konsumenten bringt das allerdings nicht viel Entlastung, denn derzeit kostet eine Gallone Benzin (entspricht knapp 3,8 Liter) in den USA fast 4,50 US-Dollar, und nur 18,4 US-Cents davon entfallen auf die Benzinsteuer."

Repsol (WKN: 876845)

Die anhaltend hohen Ölpreise sind für die Weltwirtschaft eine große Belastung, für Energiekonzerne wie Repsol hingegen ein Segen. Der spanische Konzern ist selbst nicht im Nahen Osten aktiv und scheffelt daher Tag für Tag satte Gewinne. Die mit einem KGV von 6 und einem KBV von 0,9 immer noch günstig bewertete Dividendenperle (aktuelle Rendite: 4,5 Prozent) bleibt attraktiv. Der Stopp sollte bei 16,00 Euro belassen werden. 

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