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Krieg im Iran: Dritter US‑Flugzeugträger Richtung Iran verlegt, Ölpreise steigen

Krieg im Iran: Dritter US‑Flugzeugträger Richtung Iran verlegt, Ölpreise steigen
Foto: NASA/picture alliance/dpa
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Thorsten Küfner Heute, 06:56 Thorsten Küfner

Es geht weiter nach oben mit dem Preis für Rohöl. So verteuert sich Brent-Öl aktuell um fünf Prozent auf 106 Dollar. WTI-Öl legt ebenfalls um fünf Prozent zu und kostet nun 97 Dollar je Barrel. Denn die Straße von Hormus ist immer noch dicht. Zudem scheint sich die Lage nun weiter zuzuspitzen. So kommt nun ein dritter US-Flugzeugträger in die Region.

Wie das Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mitteilte, hat der Flugzeugträger "USS George H.W. Bush" inzwischen den Einsatzraum erreicht und befindet sich aktuell im Indischen Ozean. Parallel dazu wartet Washington weiterhin auf einen gemeinsamen Vorschlag Teherans zur Beilegung des Konflikts.

Bereits zuvor hatten die Vereinigten Staaten zwei weitere Flugzeugträger in die Region entsandt. Die "USS Gerald R. Ford" ist laut Centcom derzeit im Roten Meer im Einsatz und unterstützt dort die maritime Sicherheit. Die "USS Abraham Lincoln" operiert hingegen im Arabischen Meer und ist an der Durchsetzung der Seeblockade beteiligt, die sich gegen Schiffe mit Ziel oder Ursprung in iranischen Häfen richtet.

Ein derartiges militärisches Aufgebot ist selten: Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" unter Berufung auf einen US-Beamten befanden sich zuletzt im Jahr 2003 drei Flugzeugträger gleichzeitig im Zuständigkeitsbereich von Centcom – damals im Vorfeld der Irak-Invasion.

Dennoch hat die iranische Führung wenig Interesse an Verhandlungen mit den USA. So meldet der israelische Nachrichtensender N12, dass Irans Parlamentssprecher Mohammad Baqer Qalibaf nun nicht mehr dem Verhandlungsteam seines Landes angehört. Qalibaf soll bei den Verhandlungen mit den USA eine wichtige Rolle innegehabt haben. Dass er – offenbar nach dem Willen der Revolutionären Garden – nun nicht mehr aktiv ist, könnte ein weiteres Zeichen dafür sein, dass der Iran seine harte Linie gegenüber den USA fortsetzen will und entgegen der Aussagen Trumps kein großes Interesse an einem Deal hat.  

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Es bleibt dabei: Die Lage bleibt angespannt und die Verunsicherung an den Energiemärkten ist weiterhin spürbar. Dies sind natürlich gute Voraussetzungen für anhaltend hohe Ölpreise, welche aktuell Energieproduzenten wie Repsol, die nicht im Nahen Osten aktiv sind, in die Karten spielen. Die immer noch relativ günstig bewertete Dividendenperle bleibt nach wie vor eine attraktive Halteposition (Stopp: 16,00 Euro). 

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