Sieben neue Highflyer: Nach Apple, Tesla & Co
23.07.2020 Carsten Kaletta

BYD: China is on fire

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BYD

„Made in China“ verliert mit Tempo seinen ironischen Beigeschmack. So gewinnen gerade die Autos aus dem Reich der Mitte zusehends an Qualität. Technik, Zuverlässig und Design der elektrisch angetriebenen Fahrzeuge können sich inzwischen mehr als sehen lassen. Vor allem das erstes Elektroauto des chinesischen Autokonzerns BYD, das TESLAS "Model" 3 angreifen soll, ist ein Highlight. Und auch die jüngsten Absatzzahlen sind durchaus einen zweiten Blick wert. Gilt das auch für die Aktie, die zuletzt sogar die Zehn-Euro-Marke überwinden konnte?

„Han“ heißt die neue Elektro-Autoserie. Zwischen 222 PS und 494 PS sind die Fahrzeuge motorisiert und sollen laut BYD ein Ausrufezeichen im Segment für mittelgroße bis große Luxus-Limousinen setzen. Zunächst will der Autobauer mit dem neuen Gefährt auf dem Heimatmarkt seine Meriten verdienen. Danach sollen auch die europäischen Absatzmärkte in Angriff genommen werden. 

Zwar sind die Absatzzahlen in diesem Jahr bei BYD rückläufig. Doch immerhin schwächte sich der Absatzrückgang zwischen Februar und Juni immer weiter ab. Neben Elektroautos stellt BYD Batterien her und baut Elektrobusse. Und auch das sogenannte Monorail-Geschäft befindet sich im Portfolio des Unternehmens. 


Einerseits: Das neue Modell "Han" und die darauf aufbauenden Modelle dürften BYD ein neues Image verleihen. Die eigene Batterie-Produktion könnte zudem ein Türöffner als Zulieferer für andere Automobilhersteller sein. Andererseits ist die Aktie zuletzt rasant gestiegen und befindet sich aktuell in einer Korrekturphase. Investoren bleiben im Cockpit, setzten aber unbedingt einen Stop-Loss bei 6,50 Euro.

BYD (WKN: A0M4W9)