Die vorläufigen Zahlen von Friedrich Vorwerk Ende Januar haben gezeigt, dass der führende Anbieter von Lösungen im Bereich der Energieinfrastruktur für Gas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen operativ sehr gut unterwegs ist. Der spätestens mit dem Jahresabschluss am 1. April erwartete Jahresabschluss dürfte zeigen, dass das Unternehmen erheblich von den Investitionen im Rahmen der Energiewende in Deutschland und Europa profitiert.
AKTIONÄR-Leser wissen: Friedrich Vorwerk verfügt über eine einzigartige Kombination aus technologischer Expertise, sämtlichen erforderlichen regulatorischen Zulassungen sowie einer tiefen Kenntnis des lokalen Energieinfrastrukturmarktes. Die Gesellschaft spielt daher eine entscheidende Rolle bei der Transformation und Bereitstellung von Energie von den Erzeugern zu den Verbrauchern.
Der Umsatz legte 2025 im Jahresvergleich auf Basis vorläufiger Zahlen um gut 41 Prozent auf 704,3 Millionen Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) hat sich mit 163,3 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Die entsprechende Marge betrug 23,2 Prozent.
Gestützt durch das bereits prall gefüllte Orderbuch und den anhaltend hohen Bedarf an Infrastrukturinvestitionen dürften die Erlöse in den kommenden beiden Jahren im niedrigen zweistelligen Prozentbereich wachsen. Bis 2027 könnten die Umsätze auf mehr als 850 Millionen Euro steigen. Bei weiter leicht anziehenden operativen Margen wäre unter dem Strich ein Gewinn je Aktie von bis zu fünf Euro (2025e: 3,80 Euro; 2024: 1,79 Euro) möglich.
Passend dazu ist in Finanzkreisen zu hören, dass der Vorstand auf den jüngsten Konferenzen und Roadshows mit Blick auf die operative Entwicklung einen recht zuversichtlichen Eindruck vermittelt.
Von September 2023 bis Oktober 2025 hat der Energieinfrastruktur-Highflyer mehr als 800 Prozent an Wert zugelegt. Seitdem ist die Aktie eine ausgedehnte Konsolidierung auf hohem Niveau übergegangen. Gelingt es dem Unternehmen, die prall gefüllten Orderbücher erfolgreich abzuarbeiten und zu monetarisieren, dürfte die Aktie ihren mittelfristigen Aufwärtstrend schon bald wieder aufnehmen und neue Höchstkurse ansteuern. DER AKTIONÄR setzt im Real-Depot auf steigende Kurse.
Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien von Friedrich Vorwerk befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
Heute, 16:19