Das deutsche Börsenbarometer beendete den Dienstagshandel mit einem leichten Minus von 0,15 Prozent bei 24.894,44 Punkten. Zwischenzeitlich blitzte die psychologisch wichtige 25.000er-Marke kurz auf, halten konnte sich der Index dort jedoch nicht. Auch der MDax schwächelte und gab um 0,31 Prozent auf 31.727,85 Zähler nach.
Bei den Einzelwerten stand Puma im Rampenlicht. Der Einstieg des chinesischen Sportgiganten Anta katapultierte die Aktie zunächst um über 21 Prozent nach oben – der höchste Stand seit März 2025. Doch die Euphorie verrauchte schnell, als Anta eine Komplettübernahme ausschloss. Am Ende rettete Puma ein Plus von 9,0 Prozent ins Ziel und blieb damit Spitzenreiter im MDax.
Deutlich düsterer sah es bei SAP aus. Das Schwergewicht verlor 2,7 Prozent. Vor dem Quartalsbericht am Donnerstag wächst die Nervosität der Anleger. Der Grund: Enttäuschende Eckdaten des britischen Konkurrenten Sage Group und kritische Analystenstimmen von Jefferies belasteten die Stimmung im Softwaresektor.
Gea korrigiert, Vorwerk-Rally stockt
Am Ende der Dax-Tabelle landete der Anlagenbauer Gea mit einem Minus von 3,4 Prozent. JPMorgan bezeichnete die jüngsten Zahlen als „durchwachsen“, was die Gewinne vom Vortag postwendend ausradierte.
Im SDax sorgte Friedrich Vorwerk für Aufsehen. Das Papier knackte kurzzeitig die Marke von 100 Euro und verbuchte auf Wochensicht ein Plus von fast 30 Prozent. Zum Handelsschluss bröckelten die Gewinne jedoch fast vollständig ab – Anleger nahmen nach der rasanten Rally erste Gewinne mit.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Puma.
Heute, 18:27