02.07.2014 Stefan Sommer

DAX fester: 3D Systems, Stratasys, Voxeljet, SLM Solutions, VW, Gold, Deutsche Bank, Daimler, Gazprom, Deutsche Telekom, BASF im Fokus

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Gold
Trendthema

Rekordhochs an der Wall Street haben am deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte für einen freundlichen Auftakt gesorgt. Dow Jones und S&P 500 hatten am Dienstag auf neuen Höchstständen geschlossen, wobei der Dow die Marke von 17.000 Punkten im Verlauf nur um einen Punkt verfehlt hatte. Der DAX kletterte am Mittwochvormittag um 0,20 Prozent auf 9.921,94 Punkte nach oben. Der MDAX als Index mittelgroßer Werte gewann 0,30 Prozent auf 16.780,52 Punkte. Der TecDAX stieg um 0,22 Prozent auf 1.326,53 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 notierte zunächst auf Vortagesschluss.

Vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem US-Arbeitsmarktbericht am Donnerstag dürften sich Marktteilnehmer in Zurückhaltung üben, sagte Dirk Gojny von der National-Bank. Auch sein Kollege Chris Weston vom Broker IG sieht am Mittwoch keine entscheidenden Marktimpulse. Leichten Einfluss könnten aber Reden von Finanzminister Wolfgang Schäuble und Fed-Chefin Janet Yellen sowie US-Konjunkturdaten am Nachmittag wie der ADP-Index ausüben.

3D Systems, Stratasys und Voxeljet explodieren: DER AKTIONÄR setzt auf nachzügler SLM Solutions

3D Druck ist an der Börse wieder in – zumindest in den USA. Die Aktien von 3D Systems, Stratasys und Voxeljet legten gestern an der Wall Street erneut kräftig zu. Springt nun endlich der Funke auf SLM Solutions über? Der deutsche Spezialist für 3D Metalldruck, der erst vor wenigen Wochen den Sprung an die Börse gewagt hat, hat heute einen zuversichtlichen Ausblick veröffentlicht.

VW-Aktie hinkt der Konkurrenz hinterher

Volkswagen fährt in den USA weiter den Wettbewerbern hinterher. Europas größter Automobilkonzern muss mit 28.800 Autos den fünfzehnten Monat in Folge einen Absatzrückgang verkraften, ein Minus von 22 Prozent. Branchenkennern zufolge schrumpfte der Absatz der Wolfsburger Kernmarke VW vor allem deshalb, weil das Modell "Passat" sich in den USA nicht mehr so gut verkauft. Dennoch: mit seinen Premium-Marken bleibt VW gut positioniert: Die VW-Tochter Audi steigerte ihre Auslieferungen um 23 Prozent.

Gold: Die Rückkehr der ETF-Anleger?

Der Goldpreis klettert – und keiner profitiert davon. Einem aktuellen Bericht bei Bloomberg zufolge gibt es nach wie vor keine Zuflüsse bei den Gold-ETFs. Im Gegenteil: Im Einjahresvergleich haben die Gold-ETFs Abflüsse von 562 Millionen Dollar zu verkraften. Doch der Großteil der Abflüsse entfällt auf das vergangene Jahr.

Deutsche-Bank-Aktie: Ausverkauf beendet?

Dank der Kursrallye an der Wall Street haben die deutschen Aktien im späten Dienstagshandel noch zulegen können. Das Plus bei der Deutschen Bank fällt allerdings einmal mehr nur marginal aus. Dennoch kann man der Entwicklung auch etwas Positives abgewinnen.

Daimler fährt auf der Überholspur


Daimler liegt in den USA weiter gut im Rennen. Im Juni verkaufte das Team um Vorstand Dieter Zetsche in den Vereinigten Staaten 26.500 neue Autos der Kernmarke Mercedes-Benz. Das waren knapp neun Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Gazprom: Der Absatz steigt – die Aktie auch

Gazprom hat im ersten Halbjahr die Gaslieferungen nach Europa erneut gesteigert. Konzernchef Alexej Miller erklärte: „Die Zunahme im Vergleich zum Vorjahreswert beträgt 2,8 Prozent.“ Dabei war das vergangene Jahr 2013mit einer Gesamtlieferung von 161,5 Milliarden Kubikmeter Gas das bisherige Rekordjahr für den russischen Energieriesen.

Deutsche Telekom: Behörde klagt gegen T-Mobile US

Die Aktie der Deutschen Telekom notiert in Reichweite zur wichtigen 13-Euro-Marke. Klettert der Wert darüber, wird ein massives Kaufsignal ausgelöst. Den Bullen wurde jedoch am Mittwoch vorerst der Wind aus den Segeln genommen. Für Verunsicherung sorgt eine Klage der US-Behörden gegen die Tochter T-Mobile US.

BASF-Aktie: Geht die Rallye weiter?

Der Aufwärtstrend der BASF-Aktie ist ungebrochen. Auf Jahressicht hat der Wert fast 30 Prozent zugelegt. Nun hat das US-Analysehaus Bernstein Research die Einschätzung zum Chemieriesen überarbeitet.

(Mit Material von dpa-AFX)