SLM SOLUTIONS GRP
- Michael Schröder - Redakteur

3D Systems, Stratasys und Voxeljet explodieren: DER AKTIONÄR setzt auf Nachzügler SLM Solutions

3D Druck ist an der Börse wieder in – zumindest in den USA. Die Aktien von 3D Systems, Stratasys und Voxeljet legten gestern an der Wall Street erneut kräftig zu. Springt nun endlich der Funke auf SLM Solutions über? Der deutsche Spezialist für 3D Metalldruck, der erst vor wenigen Wochen den Sprung an die Börse gewagt hat, hat heute einen zuversichtlichen Ausblick veröffentlicht.

"Wir beobachten seit Jahresbeginn eine positive Entwicklung des Auftragseingangs und sehen unsere Erwartungshaltung für das laufende Geschäftsjahr daher als bestätigt an“, so Uwe Bögershausen, Finanzvorstand der SLM Solutions. „International tätige Industrieunternehmen gehen aktuell dazu über, Laserschmelzanlagen auch für die direkte Fertigung von Bauteilen zu verwenden. Das betrifft so unterschiedliche Komponenten wie Hüftimplantate oder individuellen Zahnersatz, komplexe Anwendungen im Werkzeugbau oder Bauteile für die Luft- und Raumfahrt", führt der Finanzchef aus.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 setzte sich der Aufwärtstrend bei der Auftragslage der SLM Solutions erwartungsgemäß fort: Der Auftragseingang konnte auf insgesamt 19 Maschinen gesteigert werden - nahezu eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahreswert von zehn Maschinen. Darin sind zwei Bestellungen für das Flaggschiffprodukt SLM 500HL enthalten, das derzeit produktivste Laserschmelzsystem am Markt. Durch diese Verschiebung zu hochwertigen Systemen erhöht sich der Gesamtwert der bestellten Maschinen, der wichtigste Treiber für die Unternehmensumsätze.

Bögershausen blickt optimistisch nach vorne: „Das attraktive Marktsegment für metallbasierten 3D-Druck überschreitet den Wendepunkt und erfährt einen Wachstumsschub, von dem SLM Solutions als einer der Technologieführer besonders profitieren wird."

Zuletzt konnten Kaufempfehlungen der Deutschen Bank und von Equinet der Aktie bisher keine positiven Impulse verleihen. Doch mit dem positiven Ausblick, sollte der Knoten endlich platzen.

DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario. Das erste Ziel liegt bei 23 Euro. Aber: Erwacht die Aktie wider Erwarten nicht aus ihrer Lethargie, wird die Position zeitnah wieder verkauft.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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