Der Goldpreis ist zurück über die 5.000-Dollar-Marke geklettert. Vor einer Woche war er noch bis auf knapp 4.400 Dollar zurückgefallen. Der Preis für eine Feinunze Gold (rund 31,1 Gramm) liegt damit allerdings weiterhin deutlich unter seinem Rekordhoch von knapp 5.600 Dollar, das Ende Januar erreicht wurde. Die technische Lage hat sich zwar wieder verbessert, die Volatilität ist für Gold jedoch ungewöhnlich hoch.
DER AKTIONÄR hatte darüber bereits ausführlich berichtet: Am vergangenen Freitag ging es für den Goldpreis um neun Prozent nach unten. Im Tief betrug das Minus sogar satte 18 Prozent. Damit brach der Kurs des Edelmetalls an einem Tag zeitweise stärker ein als während des gesamten Corona-Crashs. Damals hatte Gold innerhalb von knapp drei Wochen rund 14,5 Prozent verloren.
Ein Auslöser war nicht zuletzt die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Kevin Warsh als künftigen Chef der US-Notenbank zu nominieren. Die Personalie beruhigte zwar die Sorgen um die Unabhängigkeit der Fed, entzog dem zuvor stark gelaufenen Goldmarkt jedoch spürbar an Dynamik.
Nachdem sich der Rücksetzer am Montag zunächst fortgesetzt hatte und Gold zeitweise sogar unter die 50-Tage-Linie gefallen war, übernahmen die Bullen wieder das Ruder. Mittlerweile notiert das Edelmetall bereits rund 15 Prozent über dem Tief und damit erneut über der psychologisch wichtigen 5.000-Dollar-Marke.
Der starke Rückgang in der vergangenen Woche hat zudem die zuvor überkaufte Marktsituation deutlich abgebaut. Die Chancen stehen gut, dass der scharfe Rücksetzer am Ende lediglich eine Delle im weiterhin intakten Aufwärtstrend war. Für Anleger bietet sich eine Chance. Auf welche Minenaktien Sie setzen sollten, erfahren Sie bei Goldfolio, Ihrem Börsendienst für Gold- und Silberaktien.
Wer breiter gestreut investieren will, liegt beim Best of Gold Miners Index des AKTIONÄR richtig. Alle wichtigen Infos dazu finden Sie hier.
Heute, 19:12