FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einer im Januar eingeleiteten Phase der Gewinnmitnahmen dürften die Aktien deutscher Rüstungskonzerne am Montag an ihre vor dem Wochenende begonnene Erholung anknüpfen. Die Titel von Rheinmetall
Trotz der laufenden Gespräche über einen Waffenstillstand in der Ukraine werden Experten nicht müde zu betonen, dass Rücksetzer bei Rüstungswerten neue Kaufchancen eröffnen, da sie weiter von erhöhtem Verteidigungsbedarf profitieren sollten. Dies unterstrich am Montag Warburg-Experte Christian Cohrs, der Renk frisch zum Kauf empfahl.
Cohrs zufolge ist die Anlagestory bei Renk intakt und die operative Entwicklung langfristig gut berechenbar. Anlegern biete sich daher eine günstige Einstiegschance bei einer Aktie, die sich von ihrem Rekordhoch um 40 Prozent entfernt hat. Renk sollte seiner Ansicht nach vom sich abzeichnenden Superzyklus im Verteidigungsbereich profitieren. Er hob das Kursziel von 57 auf 63 Euro an. Damit sieht er im Vergleich zum Freitagsschlusskurs von 54,39 Euro noch reichlich Luft nach oben.
Laut dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, würde sich die Sicherheitslage an der Nato-Ostflanke mit einem Waffenstillstand wohl sogar noch zum Negativen verändern. "Dann kann Putin seine Aufrüstung in aller Ruhe fortsetzen, und die Bedrohungslage verschärft sich für die Nato-Länder an der Ostflanke", sagte dieser dem "Tagesspiegel"./tih/mis/stk
Quelle: dpa-AFX