Deutsche Bank
- Thomas Bergmann - Redakteur

Deutsche-Bank-Aktie: Ausverkauf beendet?

Deutsche Bank DB 20140121

Dank der Kursrallye an der Wall Street haben die deutschen Aktien im späten Dienstagshandel noch zulegen können. Das Plus bei der Deutschen Bank fällt allerdings einmal mehr nur marginal aus. Dennoch kann man der Entwicklung auch etwas Positives abgewinnen.

In Frankfurt schloss die Deutsche Bank bei 25,85 Euro und damit in etwa auf dem Niveau des Vortages. Bemerkenswert ist, dass die Aktie nach dem Fall unter die wichtige Unterstützung bei 26 Euro ihren Abwärtstrend nicht noch einmal beschleunigt hat. So besteht die Hoffnung, dass der DAX-Wert diese Marke wieder zurückerobert.

Bullishe Analysten

Geht es nach den Analysten muss sich die Deutsche-Bank-Aktie demnächst erholen. Laut Nachrichtenagentur Bloomberg stufen 20 Geldhäuser den Wert auf "Kaufen". Während 18 Analysten dazu raten, die Aktie zu halten, sind lediglich fünf Experten pessimistisch gestimmt. Zuletzt hatte die Société Générale ein "Sell"-Rating mit Kursziel 25,89 Euro vergeben.

Deutsche Bank; Chart;

Zeit für Reaktion

Ohne Frage wird es langsam Zeit für eine Gegenbewegung bei der Deutschen Bank. Neben dem weiten Abstand zur 200-Tage-Linie lassen die technischen Indikatoren wie der RSI einen Kursanstieg antizipieren. Zudem ist das Papier im internationalen Vergleich moderat bewertet. Wer jetzt einsteigt, sollte sich mit einem Stoppkurs bei 20,50 Euro absichern.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank vor Zahlen: Jetzt zählt es

Die Deutsche Bank veröffentlicht am kommenden Donnerstag, 28. April, die Zahlen zum ersten Quartal. Nach Aussage von CEO John Cryan liefen die Geschäfte für den Konzern zu Jahresbeginn wieder besser, nachdem Rechtsstreitigkeiten in den USA im vierten Quartal 2016 die Bilanz noch verhagelt hatten. … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Risiken schwinden

Deutsche-Bank-CEO John Cryan konnte im vergangenen Jahr mit dem Hypothekenstreit in den USA und der Geldwäscheaffäre in Russland die größten Rechtsrisiken beilegen. Jetzt kann der Konzern einen weiteren Sieg für sich verbuchen: Laut Bloomberg wurden in Russland die Anschuldigungen fallen gelassen, … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Insider kaufen

Mehrere Vorstände der Deutschen Bank haben bei der jüngsten Kapitalerhöhung kräftig zugegriffen. Vorstandsvorsitzender John Cryan übte seine Bezugsrechte vollständig aus und erwarb junge Aktien für 53.357 Euro. Die als Kronprinzen gehandelten Stellvertreter Christian Sewing und Marcus Schenk … mehr