Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Die Rückkehr der ETF-Anleger?

Der Goldpreis klettert – und keiner profitiert davon. Einem aktuellen Bericht bei Bloomberg zufolge gibt es nach wie vor keine Zuflüsse bei den Gold-ETFs. Im Gegenteil: Im Einjahresvergleich haben die Gold-ETFs Abflüsse von 562 Millionen Dollar zu verkraften. Doch der Großteil der Abflüsse entfällt auf das vergangene Jahr.

„Viele Anleger bekommen gar nicht mit, dass Gold eine starke Performance im laufenden Jahr vorweisen kann“, sagt Michael Gayed von Pension Partners. „Der Kursrutsch aus dem vergangenen Jahr ist den Anlegern noch zu gut um Gedächtnis.“ Von daher würden viele Anleger noch einen Bogen um Gold machen.

Höchster Zufluss seit Mai
Doch allmählich scheint das Vertrauen zurück zu kommen. Vorgestern hat sich die Goldmenge der ETFs um 229.000 Unzen erhöht – und hat damit nahezu alle Abflüsse aus dem Juni wieder aufgeholt. Es war der höchste Zufluss an einem Tag seit Mai. „Die Abflüsse im laufenden Jahr sind kein Vergleich zum vergangenen Jahr“, sagen die Experten der Schweizer Großbank UBS. Ein Großteil der Verkäufe sei mittlerweile überstanden. Kein Wunder, notiert Gold doch auf einen Drei-Monats-Hoch.

DER AKTIONÄR hat stets erklärt, dass Gold in physischer Form als Bestandteil einer langfristig angelegten Vermögensdiversifikation unerlässlich ist. Spekulativer ist ein Investment in Goldaktien. Doch hier winken enorme Hebel auf den Goldpreis. In seinem neuen Report „100 Prozent mit Gold, Silber & Co“ stellt DER AKTIONÄR einen neuen, heißen Verdopplungskandidaten vor. Den Report können Sie hier abrufen.

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