7 Aktien – 7 Top-Chancen auf eine Gegenbewegung
Foto: Shutterstock
31.07.2019 Nikolas Kessler

Bitcoin: Das gab es seit Januar nicht mehr

-%
Bitcoin

Der Bitcoin arbeitet weiter an einer Stabilisierung und kann am Mittwoch auf 24-Stunden-Sicht wieder gute drei Prozent zulegen. Auf Monatssicht dürfte der Bitcoin im Juli allerdings trotzdem einen Verlust verbuchen. Es wäre das erste Mal seit dem Jahresbeginn.

Nachdem der Bitcoin in den letzten fünf Monaten teils deutliche Kursgewinne verbucht hat, steht er am Mittwochnachmittag vor dem ersten Verlustmonat seit Januar. Im Vergleich zum 1. Juli notiert der Kurs rund 8,9 Prozent schwächer. Um den Verlust noch auszugleichen, müsste der Bitcoin in den nächsten Stunden noch fast 1.000 Dollar auf mindestens 10.796,93 Dollar nach oben springen. 

In der Vergangenheit war der Bitcoin immer wieder für derartige Kursbewegungen gut – teils auch innerhalb von Minuten oder weniger Stunden. Ob es diesmal gelingt, das Ruder noch herumzureißen, erscheint aber fraglich. Zumindest kurzfristig gaben zuletzt eher die Bären den Ton an.

Vor diesem Hintergrund ist es durchaus als Erfolg zu werten, dass sich der Bitcoin oberhalb der Marke von 9.500 Dollar stabilisieren konnte und die Verluste in den letzten Tagen etwas eingrenzen konnte. Zur Monatsmitte war er kurzzeitig bis unter die Marke von 9.200 Dollar abgesackt. 

Dank der starken Entwicklung in den vorherigen fünf Monaten steht seit Jahresanfang trotzdem noch ein Plus von über 160 Prozent zu Buche. Auch der Abstand zur wichtigen 200-Tage-Linie, die aktuell im Bereich von 6.400 Dollar verläuft, ist noch komfortabel. Das langfristige Chartbild präsentiert sich somit weiterhin bullish.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Auch wenn es zunächst nach einer Fortsetzung der aktuellen Konsolidierung aussieht, bleibt DER AKTIONÄR für die langfristige Entwicklung des Bitcoin-Kurses optimistisch gestimmt. Investoren sollten sich jedoch der teils enormen Volatilität bewusst sein und nur einen kleinen Teil des Depotwerts in Bitcoin und Co stecken.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Bitcoin - $

Buchtipp: Krisenfest

Wir schreiben das Jahr 2020. Die Welt ist im ­Krisenmodus. Die globale Pandemie verunsichert die Menschen. Die Börsen crashen – um direkt danach wieder steil anzusteigen. Der Zustand unseres Geldsystems ist besorgniserregend. Nega­tive Zinsen und wachsende Staatsverschuldung sind an der Tagesordnung. Kurz gesagt: Vermögensaufbau und Vermögensschutz waren selten so wichtig wie heute. Aaron Koenig widmet sich in seinem neuen Buch den Fragen, welche die Anleger jetzt umtreiben: Wie schütze ich meine Erspar­nisse? Wie sichere ich mein Geld gegen eingefro­rene Konten, Enteignungen und andere finanzielle Repressionen? Welche Investmentstrategien funktionieren auch in Krisenzeiten? Koenig spannt den Bogen von passivem Einkommen über Kryptowährungen als Absicherung bis hin zu krisensicheren Kommunikationstechniken und Verschlüsselungsmethoden. Das richtige Buch zur richtigen Zeit.
Krisenfest

Autoren: Koenig, Aaron
Seitenanzahl: 192
Erscheinungstermin: 23.07.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-660-8