100 Prozent mit diesen 7 Aktien?!
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25.05.2021 Timo Nützel

Tourismus nimmt Fahrt auf – diese Aktien profitieren davon besonders

Große Kreuzfahrt-, Hotel- und Airline-Aktien gehörten am Dienstag zu den Top-Performern im S&P 500. Diese Aktien sind immer noch massiv von der Pandemie gebeutelt, kämpfen sich aber nun ihren Weg in Richtung des Niveaus vor Corona zurück.

Norwegian Cruise Line Holdings, Royal Caribbean, Carnival, MGM Resorts, Caesars Entertainment, United Airlines, Delta und American Airlines gehören zu den größten Gewinnern des Index in dieser Woche.

Obwohl Kreuzfahrtlinien immer noch erhebliche Schuldenlasten haben, könnten zwei ihrer Aktien für einen Kauf in Frage kommen, sagte Danielle Shay, Direktorin bei Simpler Trading, am Dienstag bei CNBC.

"Wir werden Kreuzfahrtschiffe wieder fahren sehen", sagte Shay. "Die Kreuzfahrtlinien sind immer noch unterbewertet, was bedeutet, dass sie immer noch ein Aufwärtspotenzial haben."

Royal Caribbean, Carnival und Norwegian Cruise stehen jeweils 33, 44 und 47 Prozent unter ihren Vor-Corona-Höchstständen vom Januar 2020.

"Ich denke, dass man sowohl bei Norwegian als auch bei Royal Caribbean etwa 30 bis 40 Dollar an Aufwärtspotenzial hat, und insbesondere bei diesen sind die Call-Optionen am Geld billig", sagte Shay.

CARNIVAL ADR/1 (WKN: 264713)

DER AKTIONÄR rät bei den Anteilsscheinen von Norwegian und Royal Caribbean Cruise Line weiterhin zur Vorsicht. Der Markführer Carnival ist dagegen eine laufende Empfehlung. Wer insgesamt auf eine Erholung von Corona-gebeutelten Unternehmen setzen möchte, sollte ein Faktorzertifikat auf den Recovery Index wählen. Mit diesem können Anleger ihr Risiko auf mehrere Schultern verteilen.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Herr Bernd Förtsch, Verleger und Eigentümer der Börsen­medien AG, hält mittelbar eine wesentliche Beteiligung an der flatex AG, deren Tochtergesellschaft flatex Bank AG unter der Marke flatex Online-Brokerage betreibt.

Die flatex Bank AG erhebt für den Handel in Finanzinstrumenten in der Regel von ihren Kunden Ordergebühren. Die flatex Bank AG hat mit Morgan Stanley, Goldman Sachs, Deutsche Bank, UBS, Von­tobel, BNP Paribas und HSBC eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach diese Institute den Status eines bevorzugten Partners von Hebelprodukten (Exchange Trade Products) haben und von ihnen emittierte Hebelprodukte durch die flatex Bank AG angeboten werden, die Kunden ohne oder mit reduzierten Ordergebühren handeln können. Die flatex Bank AG erhält in diesem Zusammenhang von Morgan Stanley, Goldman Sachs, Deutsche Bank, UBS, Vontobel, BNP Paribas und HSBC Vergütungen für den Vertrieb dieser Finanzinstrumente.