++ Bitcoin 11.000 USD: Jetzt startet Bitcoin-Boom 2.0! ++
23.07.2018 Nikolas Kessler

Wirecard: Rekord-Kursziel von Goldman Sachs

-%
Wirecard

Für die US-Investmentbank Goldman Sachs ist die Aktie von Wirecard auch nach dem starken Lauf der vergangenen Monate ein klarer Kauf. Das jüngst angehobene Kursziel hat dem Kurs bei seiner Rekordjagd neuen Rückenwind geliefert.

Analyst Mohammed Moawalla hat sein „Conviction-Buy“-Rating für die Wirecard-Aktie bestätigt und das Kursziel von 168 auf 200 Euro erhöht. Damit traut er dem TecDAX-Titel weitere 27 Prozent Kurspotenzial zu – so viel wie sonst keiner seiner Kollegen. Zwar steht laut Bloomberg 18 Kaufempfehlungen und zehn Halteempfehlungen nur ein einziges Verkaufsvotum entgegen, das Konsensziel der befragten Analysten liegt mit 149,01 Euro jedoch rund 5,5 Prozent unter dem aktuellen Kursniveau.

Zur Begründung für seinen anhaltenden Optimismus verwies der Goldman-Analyst auf das starke Wachstum des Zahlungsabwicklers. Seiner Einschätzung nach werde Wirecard in den kommenden zwei bis drei Jahren das organische Umsatzwachstum von mindestens 25 Prozent beibehalten können. Vor diesem Hintergrund erscheine die Aktie trotz des starken Kursanstiegs seit Jahresbeginn im Vergleich zur Konkurrenz immer noch bescheiden bewertet.

Neues Allzeithoch – Gewinne laufen lassen

Unterstützt vom positiven Analystenkommentar hat die Wirecard-Aktie am Montag bei 159,30 Euro ein neues Allzeithoch markiert. Zwar konnte sie dieses Niveau zunächst nicht halten, mit einem Plus von rund 1,5 Prozent auf 157,90 Euro spielt sie unter den TecDAX-Werten heute aber dennoch ganz vorne mit. Zudem ist die zwischenzeitliche Korrektur, bei der die 38-Tage-Linie zu Monatsbeginn erfolgreich getestet wurde, damit abgehakt.

Wer der Empfehlung in AKTIONÄR-Ausgabe 25/18 gefolgt ist, bleibt dabei und lässt die Gewinne laufen. Neben dem technischen Kaufsignal könnten die Quartalszahlen am 16. August für weiteres Aufwärtspotenzial sorgen.

Buchtipp: Die Geschichte der Spekulationsblasen

Eigentlich sind wir alle ziemlich schlau. Nur das mit dem Geld klappt nicht so recht … und manchmal geht es sogar richtig schief. Doch warum nur? Mit „Die Geschichte der Spekulationsblasen“ macht sich John Kenneth Galbraith, einer der ganz großen Ökonomen des 20. Jahrhunderts, auf die Suche nach der Antwort. Und er sucht an den richtigen Stellen – den Finanz­katas­trophen der letzten vier Jahrhunderte: der Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts, der Südseeblase im 18. Jahrhundert, den Hochrisiko-Anleihen im 20. Jahrhundert. Mit Geist und Witz erklärt Gal­braith die psychologischen Mechanismen hinter diesen Blasen … damit der Leser sie durchschaut und sich dagegen wappnen kann. Dieses Meisterwerk zum Thema Finanzpsychologie war vergriffen und wird nun im Börsenbuchverlag wieder aufgelegt.

Autoren: Galbraith, John Kenneth
Seitenanzahl: 128
Erscheinungstermin: 19.03.2020
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-677-6