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OpenAI vor Börsengang – die Details

OpenAI vor Börsengang – die Details
Foto: Shutterstock
Marion Schlegel Heute, 07:34 Marion Schlegel

OpenAI steuert mit großen Schritten auf den Börsengang zu. Wie die Financial Times unter Berufung auf Insider meldet, könnte der Entwickler von ChatGPT bereits am Freitag vertraulich Unterlagen für ein IPO einreichen. Die Bewertung des KI-Unternehmens dürfte dabei die Marke von einer Billion Dollar überschreiten. Der eigentliche Börsengang wird demnach für September angepeilt.

•  OpenAI bereitet laut „Financial Times“ vertrauliche IPO-Unterlagen vor, die bereits am heutigen Freitag veröffentlicht werden könnten.
•  Bewertung des ChatGPT-Entwicklers könnte über 1 Billion Dollar steigen. 
•  CEO Sam Altman drängt auf schnelles IPO vor Konkurrent Anthropic. 

Hinter den Kulissen scheint es allerdings unterschiedliche Ansichten über das Tempo zu geben. CEO Sam Altman drängt laut Berichten auf einen schnellen Gang aufs Parkett, um Konkurrent Anthropic zuvorzukommen. Finanzchefin Sarah Friar soll dagegen einen vorsichtigeren Kurs bevorzugen. Entscheidend für den Zeitplan seien zudem die Stimmung an den Märkten sowie der bevorstehende Börsengang von SpaceX, der als größtes IPO aller Zeiten erwartet wird. OpenAI selbst wollte die Spekulationen nicht kommentieren.

An den Wettmärkten hat sich die Stimmung bereits deutlich gedreht. Händler rechnen inzwischen klar damit, dass OpenAI noch vor Anthropic den Schritt an die Börse wagt. Auf der Plattform Kalshi wird die Wahrscheinlichkeit dafür aktuell mit mehr als 80 Prozent beziffert. Noch vor wenigen Tagen lagen die Chancen deutlich niedriger. Auch auf Polymarket sackten die Erwartungen für einen schnelleren Börsengang von Anthropic massiv ab.

Der Wettlauf um die Vorherrschaft im KI-Sektor verschärft sich damit weiter. Branchenexperten betonen, dass der erste Börsengang in diesem Umfeld strategisch enorm wichtig sei. Das Unternehmen setze damit den Bewertungsmaßstab für die Branche und sichere sich die Aufmerksamkeit institutioneller Investoren.

OpenAI hatte mit ChatGPT Ende 2022 den KI-Boom ausgelöst, zuletzt aber auch mit Problemen zu kämpfen. Hohe Ausgaben, Berichte über verfehlte Wachstumsziele und personelle Wechsel belasteten die Stimmung. Anthropic konnte dagegen mit seinen Claude-Modellen zuletzt stark punkten und sein Geschäft kräftig ausbauen. Ein erfolgreicher Börsengang könnte OpenAI nun wieder Rückenwind verschaffen.

DER AKTIONÄR wird Sie über die weiteren Entwicklungen bei OpenAI und auch das bevorstehende IPO von SpaceX weiter auf dem Laufenden halten.

FAQs
Wer hat OpenAI gegründet?
OpenAI wurde 2015 von einer Gruppe prominenter Tech-Unternehmer und KI-Forscher gegründet. Zu den bekanntesten Namen gehören Sam Altman, Elon Musk, Greg Brockman, Ilya Sutskever, Wojciech Zaremba und John Schulman. 
Warum heißt das Unternehmen „OpenAI“?
Der Name „OpenAI“ sollte ursprünglich ausdrücken, dass Forschungsergebnisse offen geteilt und KI möglichst transparent entwickelt werden sollen.
Wie verdient OpenAI eigentlich Geld?
OpenAI erzielt seine Umsätze vor allem mit kostenpflichtigen KI-Diensten wie ChatGPT Plus, Enterprise-Angeboten und API-Zugängen für Unternehmen. Zusätzlich verdient das Unternehmen über Partnerschaften mit Microsoft und Cloud-Nutzung auf Azure.


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