Tech-Visionär Masayoshi Son meldet sich zurück. Nach verlustreichen Jahren verbucht die Beteiligungsgesellschaft SoftBank für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Zuwachs von 46 Milliarden Dollar beim Vision Fund. Der Fonds profitiert von der KI-Euphorie und der frühen Wette auf den Branchenprimus OpenAI. Für Anleger ist das erst der Anfang einer gigantischen Tech-Revolution.
SoftBank hat die Wende geschafft. Der Konzern erzielte im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Nettogewinn von rund 32 Milliarden Dollar. Die Schlagzeilen beherrscht jedoch der Vision Fund: Dieser verbuchte einen Investmentgewinn von 46 Milliarden Dollar, der fast ausschließlich aus der Beteiligung an OpenAI resultiert. Deren Wert im Portfolio explodierte im vergangenen Geschäftsjahr um 45 Milliarden Dollar.
Der Erfolg basiert auf einer radikalen Neuausrichtung. SoftBank-Gründer und Firmenlenker Masayoshi Son (Titelbild) setzt alles auf die „Künstliche Superintelligenz“ (ASI). Kernstück dieser Strategie ist die Chip-Tochter Arm, deren Bewertung durch die Decke geht. Parallel dazu sicherte sich der Vision Fund eine Schlüsselposition bei OpenAI. SoftBank mutiert vom reinen Investor zum aktiven Gestalter der KI-Infrastruktur. Dazu passt das neueste Projekt: Die Neugründung „Roze“. Hier investiert SoftBank Milliarden in KI-gesteuerte Robotiklösungen für den Bau und den Betrieb von Rechenzentren. Ziel ist es, die physische Welt mit digitaler Intelligenz zu verschmelzen.
Fachkräftemangel als Chance
In den Industrienationen gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente. Gleichzeitig explodiert der Bedarf an Dienstleistungen in Pflege und Logistik. Humanoide Roboter werden zur Notwendigkeit. Waren die Maschinen vor Jahren noch unbeholfene Prototypen, erhalten sie durch Generative KI jetzt ein „Gehirn“. Sie interpretieren Situationen in Echtzeit und lernen dazu. Das bietet Anlegern ein gewaltiges Wachstumsszenario.
Der Befreiungsschlag bei SoftBank zeigt das enorme Potenzial der Branche. Doch das Einzelaktien-Risiko bleibt bei solch volatilen Werten hoch. Um die Renditechancen von Schwergewichten wie SoftBank zu nutzen und gleichzeitig das Risiko auf mehrere Schultern zu verteilen, bietet sich ein diversifizierter Ansatz an.
Die gesamte Wertschöpfungskette – von Sensoren und Motoren bis hin zu den Gehirnen der Maschinen – ist im Robotic Index von DER AKTIONÄR gebündelt. SoftBank besetzt in diesem Index mit einer Gewichtung von fast zehn Prozent die Spitzenposition. Wer vom Erfolg Masayoshi Sons und der nächsten Stufe der Robotik profitieren will, findet im Index-Zertifikat mit der WKN DA0ACB das ideale Instrument. Die Technologie ist reif, die Kosten sinken und die Nachfrage ist sicher.
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Heute, 13:33