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26.11.2018 Marion Schlegel

Biotech-TecDAX-Trio Morphosys, Evotec und Medigene mit Zugewinnen – das ist jetzt wichtig

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Die Aktie von Morphosys hat die insbesondere psychologisch wichtige Marke zuletzt zurückerobern und erneut positive News aus der Produktpipeline veröffentlichen können. Die japanische Tochtergesellschaft des Lizenzpartners, Janssen, hat eine Zulassung für Tremfya (Guselkumab) durch das japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales (MHLW) gemeldet. Die Zulassung wurde für die Behandlung von Patienten mit palmoplantarer Pustulose erteilt, die auf bestehende Behandlungen nicht angesprochen haben oder nach vorheriger Behandlung wieder erkrankt sind, so Morphosys. Die Morphosys-Aktie gewinnt am Vormittag 0,6 Prozent, die nächste bedeutende charttechnische Hürde wartet nun bei 110 Euro.

Ebenfalls im Plus am heutigen Tag – mit 0,8 Prozent – notiert Evotec. Hier steht weiterhin die psychologisch wichtige 20-Euro-Marke im Blickpunkt. Genauso wie bei Morphosys sollten Anleger auch bei Evotec in jedem Fall investiert bleiben.

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Medigene mit starken Tagesplus

Mit Medigene kann zudem ein weiterer TecDAX-Biotech-Wert Zugewinne verzeichnen. Zuletzt wurde das Papier ordentlich gebeutelt, zum Wochenstart gewinne die Aktie 2,0 Prozent auf 9,95 Euro. Der Wert profitiert dabei von der erneuten Kaufempfehlung durch das Analystenhaus EQUI.TS. Zwar wurde das Kursziel von 23,50 auf 22,70 Euro zurückgenommen, die Analysten messen Medigene damit aber immer noch ein Potenzial von mehr als 100 Prozent bei. Die jüngste Zeit habe nicht ausschließlich positive Überraschungen – wie die Einlizenzierung des HA-1-spez. TCR – parat gehalten. Der Fahrplan für das TCR-Führungsprojekt MDG1011 sei vorrübergehend in Verzug geraten, weil das ursprüngliche Prüfprotokoll die Patienten-Rekrutierung einschränkte. Ein angepasstes Prüfprotokoll sei aber genehmigt worden und soll mit doppelt so vielen Studienzentren den eingetretenen Zeitverzug klein halten, so die Analysten Thomas J. Schießle und Daniel Großjohann.

DER AKTIONÄR sieht die ähnlich. Das mögliche Kursziel setzt DER AKTIONÄR aber nicht so hoch an. Langfristig kann sich Medigene zwar im Erfolgsfall durchaus vervielfachen, das Risiko bei dem Wert ist aber weiterhin enorm hoch. Man befindet sich erst noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase. Aus charttechnischer Sicht wäre nun erst einmal wichtig, das November-Zwischenhoch bei 11,39 Euro wieder zu übertreffen.

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