Während der Goldpreis seit dem Jahreswechsel deutlich zulegen konnte – gut 16 Prozent ging es hier nach oben –, musste der Bitcoin deutliche Verluste einstecken. Rund 16 Prozent ging es seitdem bei der bekanntesten Kryptowährung nach unten. Doch in den vergangenen Tagen zeigte sich ein komplett anderes Bild. Während der Goldpreis nachgab, setzte der Bitcoin zur Aufholjagd an.
Der Bitcoin notiert am Montagmorgen klar über der 73.000-Dollar-Marke, die er am Freitag wieder überwinden konnte. Konkrete Auslöser für den Anstieg waren allerdings nicht erkennbar.
Trotz der anhaltenden geopolitischen Spannungen rund um den Iran-Konflikt zeigt sich die älteste Kryptowährung weiterhin vergleichsweise stabil. Marktbeobachter sprechen von einer gewissen Widerstandskraft gegenüber Krisen. Seit Ende Februar – kurz vor Beginn der militärischen Auseinandersetzungen – hat der Bitcoin tendenziell zugelegt. Eine verbreitete Einschätzung unter Krypto-Analysten lautet, dass der Beginn des Krieges im Bitcoin-Kurs bereits zuvor berücksichtigt war – etwa beim starken Kursrückgang Ende Januar. Als der Konflikt schließlich tatsächlich ausbrach, blieb der Verkaufsdruck deshalb vergleichsweise gering. Zudem berichteten einige Quellen, dass Teile der iranischen Bevölkerung unmittelbar nach Ausbruch des Krieges zunächst in Bitcoin ausgewichen seien.
Nach Einschätzung von Analyst Timo Emden deutet das Interesse der Anleger darauf hin, dass viele weiterhin auf eine baldige Entspannung der Lage hoffen und sich für eine mögliche Markterholung positionieren. Gleichzeitig warnt er jedoch davor, die bestehenden Risiken auszublenden.
Insgesamt bewegt sich der Bitcoin seit mehr als einem Monat in einer relativ engen Handelsspanne zwischen 62.000 und 74.000 Dollar. Vom Rekordhoch aus dem Oktober bei rund 126.000 Dollar ist die Kryptowährung damit weiterhin deutlich entfernt.
Die jüngste Stärke bei Bitcoin zeigt, dass weiterhin ein grundsätzliches Interesse an Bitcoin und entsprechenden Finanzprodukten besteht. Dies spricht klar für langfristig steigende Kurse. Eine ausführliche Einschätzung zum Bitcoin und welche Chart-Marken jetzt entscheidend sind, lesen Sie ab Seite 61 der aktuellen Ausgabe 12/2026 des AKTIONÄR, die Sie hier herunterladen können.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
Heute, 07:26