Kommentar: Jensen Huang macht Milliardengewinne und Millionäre am laufenden Band – und erhält dafür nun Sonderlob vom Präsidenten. Kritik an der Finanzierung von OpenAI kontert der Anlegerliebling nun mit einer klaren Ansage.
Stellen Sie sich vor, Ihr Postbote Hans, der seit zwei Jahren Pakete bringt und immer nett grüßt, entpuppt sich als Roboter. So ähnlich erging es mir, als ich diese Woche einen KI-Freak gesprochen habe, der schon seit Monaten digitale Welten zaubert, von denen ich bisher dachte, sie seien noch von Menschenhand gemacht. Die KI funktioniert gigantisch gut. Das begeistert vor allem Nvidia-Chef Jensen Huang. Die Verbreitung der KI-Modelle seiner Kunden wie OpenAI, Anthropic (davon könnte auch noch Akamai profitieren), Grok, Qwen, Kimi oder Gemini „geht ab wie eine Rakete“.
(Dieser Kommentar ist im neuen AKTIONÄR Hot Stock Report 31/2026 erschienen und aktualisiert)
KGV 11?
Diese Dynamik gilt auch für die Zahlen. Im Q1 kletterte der Umsatz um 106 Prozent auf 96 Milliarden Dollar. Ich sehe gerade auf Bloomberg, dass erste Analysten ihre Schätzungen für 2028 um teils 15 Prozent anheben – womit das KGV auf 11 sinkt. Jensen Huang sagte im Analysten Call: „Ein KI-Agent braucht 15- bis 100-mal mehr Rechenkraft als ein Mensch, der bisher die Aufgabe gelöst hat.“
🚨 AWESOME! President Trump just gave a massive victory lap to Nvidia CEO Jensen Huang after the company scored a RECORD $96.2 BILLION in sales, "forecasting a 70% rise in Revenue in 2028"
— Eric Daugherty (@EricLDaugh) August 27, 2026
"Congratulations to Jensen Huang on these incredible numbers, and the Company’s Great… pic.twitter.com/jlwQ3KeG8b
Warum Vera – und warum jetzt?
Die zentrale Idee lautet laut Nvidia-Blog: Stellen Sie sich vor, Sie könnten zehnmal schneller arbeiten. Könnte Ihr Computer da noch mithalten? Amazon AWS und NVIDIA haben daher nun eine Erweiterung ihrer 16-jährigen Zusammenarbeit angekündigt. Geplant ist der Einsatz von zwei Millionen zusätzlichen NVIDIA-GPUs sowie die Einführung einer auf Vera-CPUs basierenden Infrastruktur bei AWS. NVIDIA-Vizepräsident Ian Buck übergab die Systeme persönlich in Seattle – siehe Video. Zuvor hatte Buck bereits Vera-CPU-Systeme an drei führende KI-Labore geliefert: Anthropic, OpenAI und SpaceX.
NVIDIA Vera is heading to @awscloud.
— NVIDIA (@nvidia) August 27, 2026
NVIDIA’s Ian Buck hand-delivered AWS’s first Vera CPU Server and Vera Rubin GPU to Willem Visser and Supreeth Sheshadri at the AWS HQ in Seattle.
Vera is purpose-built for agentic AI: more tokens per dollar, faster results for users, and… pic.twitter.com/btcw2gz42x
„Neuer CPU-Moment“
„Agentenbasierte KI läutet einen neuen CPU-Moment in der KI-Fabrik ein. Während sich Modelle vom Beantworten von Fragen zum eigenständigen Handeln entwickeln, wurde Vera dafür konzipiert, diese Arbeit in großem Maßstab voranzutreiben“, sagte Buck.
Spannend: Unser Lieblings-CEO thematisiert nun auch den KI-Schutz-Trend. Cybersecurity-Firmen würden „florieren“, da die Künstliche Intelligenz sich rasant verbreite und es „lebensnotwendig“ sei, autonome Cybersecurity-Systeme permanent für den Schutz vor Attacken laufen zu lassen. Stark: Jensen hilft Kunden wie OpenAI bei Milliardenfinanzierungen, doch sei „100 Prozent zuversichtlich“, dass die Nvidia-Technologie „außergewöhnlich“ für die KI-Modell-Anbieter bleibe und die Partnerschaften „sehr lange anhalten.“
Okta, CrowdStrike und ein dritter KI-Schutz-Hot-Stock
Das Depot 2030 profitiert aktuell vom Höhenflug der 2022 gekauften Nvidia (+1.111 Prozent) und den im Juni erworbenen KI-Schutz-Aktien Okta und CrowdStrike. Zudem liegt der zurückgekaufte Bitcoin bereits 20 Prozent im Plus. Neu im Report 31/2026: Ein Spezialist für die Drohnen-Abwehr und ein KI-Partner von Siemens Energy – jetzt einfach hier alle Transaktionen und Details des erfolgreichen Depot 2030 sichern.
Der Hot-Stock-Report 31/2026
KI verändert die Wirtschaft schneller, als viele Anleger reagieren können. Der Hot-Stock-Report zeigt, wo aus großen Trends konkrete Börsenchancen entstehen – mit eigenen Recherchen, klaren Einschätzungen und einem Blick auf die Unternehmen, bevor sie im Mainstream angekommen sind.
In dieser Ausgabe warten drei neue Aktienideen, die unterschiedlicher kaum sein könnten:
Erstens: ein Motoren- und Industriekonzern, der sich mit militärischen Fahrzeugen, unbemannten Systemen und Backup-Energie für die KI-Infrastruktur neu erfindet.
Zweitens: ein kleiner Softwareanbieter, dessen KI technische Dokumente mit mehreren Hundert Seiten in verwertbare Daten übersetzen soll – mit einem namhaften Energiepartner an der Seite.
Drittens: ein japanischer Pharmakonzern, der mit einer neuen Demenztherapie medizinische Hoffnung und eine solide Aktionärsrendite miteinander verbindet.
Die Namen, Bewertungen, Kursziele und Einstiegsmarken finden Sie exklusiv im aktuellen Hot-Stock-Report.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
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