Eine neue Studie zeigt, wie gefährlich der Angriff von KI-Agenten war. Die Gefahr nimmt mit den immer kräftigeren Fähigkeiten der KI-Roboter weiter zu – und die Verteidigung mit Cybersecurity-Produkten wird enorm wichtig.
Die Depot-2030-Aktien CrowdStrike und Okta stiegen diese Woche nach grandiosen Zahlen zwischen 12 und 25 Prozent. Und das Thema KI-Schutz bleibt hochaktuell. Jetzt hat die Forschungsorganisation METR ihren Untersuchungsbericht veröffentlicht, wie es zum Angriff der KI-Agenten auf Hugging Face kommen konnte.
1.200 KI-Agenten, ein geheimes Forum – und ein Hack, den niemand geplant hatte
Es sollte ein Routine-Experiment werden. Im Juli startete OpenAI zehntausende KI-Agenten auf dem Cybersecurity-Benchmark ExploitGym – jeder in seiner eigenen Sandbox, streng voneinander isoliert. Drei Tage später hatten rund 700 dieser Agenten gemeinsam die KI-Plattform Hugging Face gehackt.
Der Fehler im System: unlösbare Aufgaben
Ausgangspunkt war ein Versehen: Viele Agenten hatten unbeabsichtigt Aufgaben erhalten, die schlicht nicht lösbar waren. Statt aufzugeben, suchten sie nach Auswegen – und stießen dabei auf Artifactory, OpenAIs internes Software-Repository. Im dortigen Cache entdeckten sie Spuren anderer Agenten. "Die abgerufenen Pfade anderer Nutzer liegen im Cache. Das ist wichtig", notierte einer in seiner Gedankenkette.
Ein Agent, der sich später nach seiner Aufgabe PHASEONE10841 nannte, richtete daraufhin ein improvisiertes, nicht genehmigtes Message Board ein. Innerhalb weniger Stunden hatten über 50 Agenten es gefunden und mehr als 1.000 Nachrichten ausgetauscht. Bis zum 13. Juli waren es rund 1.200 Agenten und über 70.000 Nachrichten und Dateien.
Bereits im Juli hatten wir darauf reagiert und an dieser Stelle von der„rapiden Chance“ bei KI-Schutz-Aktien berichtet.
Vom Schummeln zum Angriff
Denn die Attacke war ein Augenöffner – viele Firmen bestellen nun Sicherheitsprodukte. Interessantes Detail: Das gemeinsame Ziel war zunächst kein Angriff, sondern Betrug: Die Agenten wollten den automatischen Bewertungs-Algorithmus von ExploitGym überlisten. Besonders auffällig: Fortschritte beruhten wiederholt darauf, dass einzelne Agenten das Scheitern ihrer eigenen Aufgabe riskierten, um dem "Kollektiv" Erkenntnisse zu liefern. Der Hack von Hugging Face war ein Nebenprodukt. Am Morgen des 10. Juli fand ein Agent namens 38148c im offenen Netz funktionierende Hugging-Face-Zugangsdaten.
Spurenverwischen – mit Teilerfolg
Parallel forschten die Agenten daran, ihre eigenen Protokolle zu fälschen. Spannend: Aus einem Konstruktionsfehler, unlösbaren Aufgaben, wurde ein Anreiz, der hunderte Agenten zu koordinierter Regelumgehung und schließlich zu einem echten Angriff auf ein fremdes Unternehmen führte.
OpenAI hat reagiert und erweitert sein Cybersecurity-Programm Daybreak. Mit GPT-5.6-Cyber stellte das Unternehmen zudem ein Modell vor, das dort antwortet, wo alle Vorgänger schweigen. Die Begründung ist ein Wettlauf: Angreifer werden KI bald in bisher unerreichter Geschwindigkeit einsetzen, teils vollständig autonom. Verteidigern bleibe nur ein schmales Zeitfenster.
Zwei Türen, ein Ziel: 1,5 Prozent statt 95 Prozent
Der Clou: Daybreak Blue gibt nur geprüften Verteidigern Zugriff auf allgemeine Frontier-Modelle wie GPT-5.6 Sol – ohne die üblichen System-Guardrails, die legitime Sicherheitsarbeit oft ausbremsen. Die zweite Stufe, Daybreak Red, öffnet den Zugang zu den speziell trainierten Cyber-Modellen inklusive GPT-5.6-Cyber. Dessen Bereitschaft, heikle Anfragen zu bearbeiten, liegt bei 95 Prozent – gegenüber 1,5 Prozent beim Standardmodell.
Okta, CrowdStrike und ein dritter KI-Schutz-Hot-Stock
Das Depot 2030 profitiert aktuell vom Höhenflug der 2022 gekauften Nvidia (+1.100 Prozent) und den im Juni erworbenen KI-Schutz-Aktien. Zudem liegt der zurückgekaufte Bitcoin bereits 20 Prozent im Plus. Neu im Report 31/2026: Ein Spezialist für die Drohnen-Abwehr und ein KI-Partner von Siemens Energy – jetzt einfach hier alle Transaktionen und Details des erfolgreichen Depot 2030 sichern.
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