Der Run auf KI-Schutz-Produkte eskaliert. Mit Okta und CrowdStrike überraschen in der Nacht auf Donnerstag gleich zwei Cybersecurity-Firmen, die frühzeitig ins Depot 2030 gekauft wurden. Nun wird von einer „Beschleunigung“ gesprochen.
Ein KI-Agent hatte während eines Sicherheitstests die Infrastruktur von Hugging Face angegriffen. Die Wette war klar: Die ganze Welt muss sich jetzt gegen neue Super-KI-Modelle aus China und den USA rüsten – KI-Schutz-Aktien sind der Trend der Stunde. Tatsächlich haben Okta und CrowdStrike nun die Prognosen hinweggefegt.
CrowdStrike erzielt einen Rekord beim Netto-Neuzugang des jährlich wiederkehrenden Umsatzes (ARR) von 333 Millionen US-Dollar – das entspricht einem Wachstum von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der jährlich wiederkehrende Umsatz aus Kundenkonten, die Falcon Flex eingeführt haben, übersteigt sogar 2,29 Milliarden US-Dollar – ein Wachstum von 101 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Wie per App im Aktionär Hot Stock Report noch gestern Nacht berichtet, sagte George Kurtz, Gründer und CEO von CrowdStrike: „Das zweite Quartal war das beste Quartal in der Geschichte von CrowdStrike. Wir haben Rekordergebnisse bei Falcon Flex, einen Rekord beim Netto-Neuzugang des ARR und ein beschleunigtes Wachstum erzielt – der Falke hebt ab. Wir erhöhen unsere Prognose für das Wachstum des Netto-Neuzugangs beim ARR im Gesamtjahr des Geschäftsjahres 2027 um 630 Basispunkte. Der Mythos-Moment hat zu einer breiten Akzeptanz der Erkenntnis geführt, dass die Einführung von KI-Sicherheitslösungen erfordert – und genau dafür steht CrowdStrike. Jedes Unternehmen wird auf KI setzen, und die Absicherung dieser Systeme stellt die größte Marktchance in unserer Unternehmensgeschichte dar.“
CrowdStrike und Okta wurden bereits vor acht Wochen ins Depot 2030 gekauft. Auch Okta überrascht – kurz nachdem in der Ausgabe 29/2026 ein Okta-Manager im Gespräch mit dem AKTIONÄR HSR die Vorzüge der Produkte erklärt hatte.
Gewinn fast verdoppelt
Stark: Der Nettogewinn nach US-GAAP belief sich auf 116 Millionen US-Dollar, verglichen mit einem Nettogewinn nach US-GAAP von 67 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026.
„Da KI-Agenten jede Ebene der Technologie verändern, benötigt jeder Agent eine vertrauenswürdige Identität sowie klare Kontrollen darüber, auf welche Ressourcen er zugreifen und welche Aktionen er ausführen darf“, sagte Todd McKinnon, CEO und Mitgründer von Okta. „Als führender unabhängiger und neutraler Anbieter von Identitätslösungen unterstützt Okta Unternehmen dabei, Agenten zu erkennen, ihre Verbindungen abzusichern, ihre Aktionen zu steuern und im Fehlerfall zu reagieren.“
„Beschleunigende Dynamik“
Und weiter: „Unsere Entwicklung im zweiten Quartal war geprägt von einer beschleunigten Dynamik bei den kurzfristigen verbleibenden Leistungsverpflichtungen (cRPO), Erfolgen bei unseren größten Kunden sowie einer starken Profitabilität und einem robusten Cashflow“, sagte Brett Tighe, Finanzvorstand von Okta. „
„Extrem beschäftigt“
Wie berichtet: 200 Sicherheitsverantwortliche (CISOs) sagten in einer neuen Umfrage, dass KI-basierte Angriffe im zweiten Quartal um 75 Prozent zugenommen haben. Beruhigt sich die Lage? Keine Spur. Mir sagte heute eine Führungskraft: „Wir sind damit extrem beschäftigt und präparieren uns sinnvoll.“ Denn Deepfake-Videos, Datenklau (auch bei US-Halbleiterfirmen) und Spionage nehmen zu – vor allem aus China.
Drohnen-Geheimtipp neu im Report
Gerade schreibe ich die neue Ausgabe des AKTIONÄR Hot Stock Report 31/2026 für Sie. Darin enthalten exklusive Aussagen von zwei Firmen: Eine setzt auf KI für Firmen wie Siemens Energy (wie Nvidia im Depot 2030) und die zweite auf Defense-Roboter. Zudem im Report: Der neue Geheimtipp für Laser-Drohnen-Abwehr. Einfach hier für alle Transaktionen und Details des Depot 2030 und TFA-Depot freischalten!
Heute, 07:07
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