Auto-Aktien gehören am heutigen Freitag zu den stärksten Werten im DAX. Allen voran kann die Aktie von BMW überzeugen. Sie rangiert mit einem Plus von 1,9 Prozent vor RWE auf dem Spitzenplatz im deutschen Leitindex. Bereits am Vortag hatte das Papier der Münchner zu den besten Titeln gehört. Unterstützung erhält BMW dabei von Analystenseite.
Die Citibank hat BMW für 90 Tage auf die „Positive Catalyst Watch“ gesetzt. Analyst Harald Hendrikse erwartet in diesem Zeitraum positive Kurstreiber, hält an seiner Einstufung „Neutral“ jedoch fest. In China, wo die Gewinnerwartungen bereits nach unten korrigiert wurden, könnte der negative Trend seinen Tiefpunkt erreicht haben. Nach einer Gewinnwarnung legt BMW häufiger wieder zu. Eine solche hatte der Konzern zuletzt im Juni ausgesprochen.
Potenzial sieht Hendrikse auch im Kapitalmarkttag Ende September. Die Veranstaltung findet unter neuer Führung statt, während die BMW-Erwartungen sehr niedrig seien. Im Vergleich zu Mercedes-Benz werde die Aktie auf einem historischen Tief bewertet. Positive Schlagzeilen könnten deshalb Spekulanten zum Eindecken zwingen, die auf fallende Kurse gesetzt haben.
Bernstein Research bestätigt unterdessen die Einstufung „Outperform“ und das Kursziel von 82 Euro. Analyst Stephen Reitman wertet Berichte über das immense Interesse am neuen BMW iX3 als zartes Hoffnungszeichen. Große Nachfrage weckt damit neue Hoffnung. Das in China gebaute Modell basiert auf der Plattform Neue Klasse. Zudem verweist Reitman auf eine leicht optimistische Aussage des Chefs von China Meidong Auto Holding, der größten Händlergruppe des Landes.
Die Aktie von BMW schickt sich nun an, aus dem seit Ende Juni ausgebildeten kurzfristigen Seitwärtstrend nach oben auszubrechen. Gelingt dies, wäre dies ein weiteres wichtiges positives Signal. Zuletzt gelang bereits der Ausbruch über die 50-Tage-Linie nach oben. Die Aktie von BMW ist auch eine laufende Empfehlung des AKTIONÄR. Anleger bleiben dabei, ein Stopp bei 50,50 Euro sichert nach unten ab.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz., Mercedes-Benz.
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