Die Übernahme der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) entwickelt sich für die Aktie von DEUTZ zunehmend zu einem Kurstreiber. Die im MDAX notierte Aktie legte in den vergangenen Tagen rund 25 Prozent an Wert zu und erreichte den höchsten Stand seit 1998. DER AKTIONÄR hat frühzeitig auf dieses Szenario hingewiesen und setzt auch im Real-Depot auf steigende Kurse bei dem Kölner Traditionskonzern.
Derzeit steht besonders der geplante Kauf der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) für rund 1,6 Milliarde Euro im Fokus. „Mit FFG wird DEUTZ zu einem zentralen Akteur im Verteidigungsbereich“, so Vorstand Sebastian Schulte. „Das ist ein Meilenstein auf unserer Transformation zu einem breit aufgestellten Industrieunternehmen mit Lösungen für Energie, Mobilität und Verteidigung sowie einem starken Servicegeschäft.“
Hintergrund: Während das klassische Verbrennungsmotorengeschäft weiterhin zyklischen Schwankungen unterliegt, soll FFG den Konzern ab dem Jahr 2027 um einen nichtzyklischen Rüstungsbereich mit einem Umsatz von mehr als 1,0 Milliarde Euro und einer EBITDA-Marge von über 20 Prozent ergänzen und ihn damit deutlich schneller an seine strategischen Ziele heranführen.
„DEUTZ wird durch die FFG-Akquisition zu einem relevanten Defense-Player. Die Übernahme ist ein wichtiger Meilenstein. Sie kombiniert vielversprechendes Wachstum mit einem großen Synergiepotenzial und reduziert den zyklischen Einfluss des traditionellen Verbrennergeschäfts“, stimmt Thorsten Reigber von der DZ Bank zu. Der Analyst bezeichnet die Akquisition daher als klugen strategischen Schritt und hebt sein Kursziel von 12,00 auf 16,00 Euro an. Zuvor hatten bereits die Analysten von Kepler Cheuvreux und Oddo BHF ihre Kursziele für DEUTZ ähnlich deutlich angehoben.
DER AKTIONÄR hat in seinem Real-Depot vor drei Wochen eine Position in DEUTZ eröffnet, um auf eine mögliche Neubewertung und steigende Kurse zu setzen. Das Timing hat gepasst: Die Position liegt mittlerweile mehr als 25 Prozent im Plus. Eine Verschnaufpause scheint durchaus überfällig. Erste Teilgewinnmitnahmen sind daher eine Option. Mit dem Rest soll zunächst auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in Richtung der Analystenziele gesetzt werden.
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Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien von Deutz befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
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