Im freundlichen Marktumfeld geht es mit vielen Technologietiteln bergauf. In einer sehr starken Verfassung präsentieren sich nun auch wieder Aktien aus dem Bereich Quantencomputing. So legt der Quantum Computing Index des AKTIONÄR vier Prozent zu. In ihm sind Spezialisten wie D-Wave oder IonQ sowie breit aufgestellte Tech-Riesen vertreten.
Das aktuelle Indexschwergewicht ist derzeit Intel vor AMD. Auf den Plätzen dahinter tummeln sich Amazon, Alphabet und Nvidia, die sich derzeit wieder allesamt in guter Form präsentieren. Einer der Gründe für die starke Kursentwicklung des Index: Die Aktie von IonQ ist gestern um rund zehn Prozent gestiegen, nachdem das Unternehmen einen technologischen Durchbruch vermeldet hatte. Demnach ist es gelungen, zwei voneinander unabhängige Ionenfallen-Quantencomputer über photonische Schnittstellen miteinander zu verbinden. Damit wurde erstmals gezeigt, dass sich kommerzielle Quantenrechner erfolgreich vernetzen lassen.
Der Fortschritt wurde im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit dem Air Force Research Laboratory erzielt. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass Photonen erzeugt, übertragen und anschließend detektiert werden können, um eine Quantenverschränkung zwischen zwei IonQ-Systemen über eine gewisse Distanz hinweg herzustellen.
IonQ-Vorstandschef Niccolo de Masi erklärte: "Das Erreichen dieses Meilensteins bei der photonischen Kopplung ist ein entscheidender Moment in unserer Roadmap, auf unserem Weg von einzelnen Quantenprozessoren hin zu verteilten, vernetzten Architekturen. Die Skalierung der Quantenberechnung über die Grenzen eines einzelnen Chips hinaus ist für die Realisierung eines zukünftigen Quanteninternets unerlässlich."
Die Chancen im Geschäft mit Quantencomputern sind groß, die Risiken aber ebenfalls. Wer breit aufgestellt von diesem Trend profitieren will, aber das Investment in Einzelaktien scheut, kann sich das Indexzertifikat mit der WKN DA0AC8 des Quantum Computing Index ins Depot legen. Mehr Informationen zum Index finden Sie hier.
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