Der DAX hat am Freitag kräftig nachgegeben. Er verabschiedete sich mit einem Minus von 2,1 Prozent bei 23.950,57 Zählern ins Wochenende. Und auch der Start in die neue Woche sieht weniger freundlich aus. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Montagmorgen ein Prozent tiefer auf 23.712 Punkte.
Fehlende Verhandlungsfortschritte im Nahen Osten, hohe Ölpreise und Inflationssorgen belasten. US-Präsident Donald Trump droht dem Iran derweil erneut. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er: „Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben.“
Auf der Terminseite ist es zum Wochenstart relativ ruhig. Heute präsentiert Ryanair seine Quartalszahlen. Der Blick fällt derweil bereits auf den Mittwoch, wenn Nvidia seine Zahlen nach US-Börsenschluss präsentiert.
Anleger dürften auch am Montag die Gewinner und Verlierer vom Freitag im DAX im Blick haben. SAP, Munich Re, Henkel, FMC und Hannover Rück waren hier am stärksten. Heidelberg Materials, Siemens, MTU Aero Engines, Infineon und Siemens Energy waren hingegen am DAX-Ende zu finden. Auf Wochensicht ist Infineon aber dennoch der Top-Gewinner der Woche gewesen.
Die Ölpreise bleiben weiter auf hohem Niveau, Gold, Silber und Bitcoin haben zuletzt nachgegeben. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet am Montagmorgen gut 111 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt bei knapp 108 Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 4.543 Dollar, eine Feinunze Silber 75,38 Dollar. Ein Bitcoin wird derzeit für 77.012 Dollar gehandelt.
Die US-Börsen verzeichneten am Freitag Verluste. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor 1,1 Prozent auf 49.526,17 Zähler. Der marktbreite S&P 500 gab 1,2 Prozent nach auf 7.408,50 Punkte. Und der technologielastige Nasdaq 100 ging 1,5 Prozent tiefer bei 29.125,20 Punkten aus dem Handel.
Die wichtigsten asiatischen Märkte geben am Montagmorgen ebenfalls nach. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 0,7 Prozent. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gibt 1,2 Prozent nach. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien notiert 0,6 Prozent tiefer.
DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.
Heute, 07:04