Die US-Börsen haben sich am Ostermontag in einer engen Range bewegt, sie konnten aber mit leichten Gewinnen aus dem Handel gehen. Der Leitindex Dow Jones Industrial gewann am Ende 0,4 Prozent auf 46.669,88 Punkte, der marktbreite S&P 500 legte 0,4 Prozent zu. Der technologielastige Nasdaq 100 verzeichnete ein Plus von 0,6 Prozent auf 24.192,17 Punkte.
Weiter klar im Fokus steht der Krieg im Iran. US-Präsident Donald Trump erhöht im Iran-Konflikt den Druck deutlich. Er droht Teheran mit massiven Angriffen auf Infrastruktur wie Brücken und Kraftwerke, sollte das Land sein Ultimatum nicht erfüllen. Nach Ablauf der Frist zur Öffnung der Straße von Hormus könnten die USA binnen vier Stunden eine „vollständige Zerstörung“ herbeiführen, so Trump. Zwar betonte er, dies vermeiden zu wollen, doch ein konkreter Plan liege bereit. Ziel sei eine Einigung – inklusive freier Öltransporte durch die strategisch wichtige Meerenge.
Die Ölpreise zogen im heutigen Handel erneut an. Am Abend kostet ein Barrel der Nordseesorte Brent gut 109 Dollar, ein Barrel der US-Sorte WTI gut 112 Dollar.
Unter den Aktientiteln waren heute im Dow Jones vor allem die Papiere von American Express, Boeing, Cisco Systems, Home Depot und UnitedHealth gefragt. Auch Amazon und Apple präsentierten sich stark. Deutlich unter Druck standen hingegen Amgen, Salesforce und Johnson & Johnson.
Im Nasdaq 100 zeigten sich insbesondere die Papiere von AppLovin extrem stark. Sie legten fast sieben Prozent zu. Gleich zwei positive Analystenkommentare unterstützten die Aktie. Deutlich zulegen konnten auch Strategy und Seagate. Auch Booking Holdings zeigte sich nach einem 25-zu-1-Aktiensplit mit klaren Zugewinnen.
Zu den größten Verlierern im Nasdaq 100 zählten heute neben Datadog und Copart auch die Aktien von Tesla. JPMorgan hat hier seine Schätzungen weiter gesenkt und das Rating „Underweight“ bestätigt. Die US-Bank sieht für 2026 nun nur noch einen Gewinn je Aktie von 1,80 Dollar (zuvor: 2,00 Dollar).
Heute, 22:18