++ 7 starke Aktien trotzen der Krise ++

Bitcoin zeitweise wieder über 70.000 Dollar – Strategy kauft zu

Bitcoin zeitweise wieder über 70.000 Dollar – Strategy kauft zu
Foto: Shutterstock AI/Shutterstock
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Marion Schlegel Heute, 19:55 Marion Schlegel

Der Bitcoin hat am heutigen Montag die 50-Tage-Linie wieder nach oben überwinden können. Zeitweise notierte die bekannteste Kryptowährung der Welt sogar über der Marke von 70.000 Dollar. Auslöser waren Berichte über mögliche Gespräche zwischen den USA, Iran und regionalen Akteuren über eine 45-tägige Waffenruhe. Die Hoffnung: Ein solcher Schritt könnte den seit sechs Wochen andauernden Konflikt zumindest vorübergehend entschärfen. Allerdings hieß es zuletzt, dass der Iran eine Waffenruhe ablehne und stattdessen für die USA unannehmbare Forderungen stellt. Dies ließ den Bitcoin zuletzt wieder etwas zurückkommen.

Die Hoffnung auf eine Waffenruhe, sowie jüngste Signale, dass wieder mehr Tanker die Straße von Hormus passieren, ließen Hoffnung aufkommen. Gleichzeitig bleibt der politische Ton angespannt: Aus Washington kamen zuletzt Drohungen gegen iranische Energieanlagen, sollte es zu keiner Einigung kommen.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Auch Aktien aus dem Kryptosektor konnten vom höheren Bitcoinkurs zum Wochenstart profitieren. Die Papiere von Strategy steigen um 4,9 Prozent, Coinbase legt 1,9 Prozent zu. Die Papiere von Riot Platforms gewinnen derzeit 4,6 Prozent, die von Marathon Digital notiert 1,3 Prozent höher.

Von Strategy wurde zuletzt zudem bekannt, dass das Unternehmen wieder in Bitcoin investiert hat. In der vergangenen Woche kaufte Strategy 4.871 BTC für rund 330 Millionen Dollar zu, bei einem Schnitt von über 67.000 Dollar je Coin. Damit steigt der Gesamtbestand auf 766.970 Bitcoin. Insgesamt hat Strategy rund 58 Milliarden Dollar investiert, der durchschnittliche Einstiegspreis liegt bei etwa 75.600 Dollar. Trotz eines aktuellen Kurses von rund 69.000 Dollar steht das Unternehmen auf dem Papier weiter im Minus: Der Buchverlust summiert sich auf etwa fünf Milliarden Dollar beziehungsweise rund acht Prozent. Doch davon lässt sich CEO Michael Saylor nicht beirren.

Willy Woo, einer der bekanntesten Analysten der Krypto-Branche, sieht aber noch kein Kaufsignal beim Bitcoin. Erst wenn folgende drei Punkte erfüllt sind, sieht er das Ende des Bärenmarkts gekommen: 1. Der Kurs bricht überzeugend durch die Kostenbasis der neueren Anleger. 2. Das abwartende Sentiment schlägt in eine aggressive Kaufbereitschaft um. Und 3. Die Kostenbasis steigt wieder und wandelt sich von schwach zu stark.

Kurz- und mittelfristig bleibt die geopolitische Lage der entscheidende Kurstreiber. Eine Entspannung scheint derzeit Voraussetzung für eine nachhaltige Erholung und eine steigende Nachfrage zu sein. Solange diesbezüglich Unklarheit herrscht und klare Kaufsignale im Chart auf sich warten lassen, sollten Neueinsteiger beim Bitcoin an der Seitenlinie bleiben.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.

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