24.01.2014 Stefan Sommer

DAX kaum verändert: Commerzbank, RWE, Microsoft, Dürr und E.on stehen im Fokus

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TecDAX
Trendthema

Dem tags zuvor schwachen DAX dürfte zunächst keine nennenswerte Erholung gelingen. Am Donnerstag war er aus einer einwöchigen Seitwärtsbewegung nach unten herausgerutscht und hatte rund ein Prozent verloren. Die Vorgaben aus Übersee geben keine klaren Impulse. Einem seit Xetra-Schluss per saldo kaum veränderten Future auf den Dow Jones Industrial stehen gemischte Signale aus Asien gegenüber. Die schwachen japanischen Indizes belasten kaum angesichts ihres starken Eigenlebens in Abhängigkeit von der Dollar/Yen-Notierung.

Commerzbank: „Verkaufen“ – Anleger greifen aber zu

Die Anleger ignorieren den negativen Kommentar vom Bankhaus Lampe zur Commerzbank. Die Aktie gehört am Donnerstagnachmittag zu den stärksten Werten im DAX. Locker überwindet der Titel die Marke von 13 Euro. Laut Bankhaus Lampe ist das Ende der Rallye nahe.

RWE-Aktie: Analysten senken den Daumen

Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für RWE nach einer Investorenveranstaltung auf "Reduce" mit einem Kursziel von 21 Euro belassen. Für den Versorger markiere das Jahr 2014 den Beginn einer neuen Normalität, schrieb Analyst Ingo Becker in einer Studie vom Donnerstag.

Mitcrosoft: Xbox One befeuert den Umsatz

Der Verkaufserfolg Xbox One hat Microsoft ein glänzendes Weihnachtsquartal beschert. Dank des reißenden Absatzes der neuen Spielekonsole hat der US-Konzern die Erwartungen der Analysten deutlich geschlagen. Die Aktie drehte daraufhin bereits kräftig ins Plus. Der Beginn einer nachhaltigen Rallye?

E.on: Dividende in Gefahr?

Die Dividende ist eines der wichtigsten Argumente für einen Kauf der Aktien des Energieriesen E.on. Entsprechend aufmerksam verfolgen Anleger die Dividendenpolitik. Kepler Cheuvreux mahnt diesbezüglich nun zur Vorsicht. Droht bei der Dividende des DAX-Konzerns tatsächlich Unheil?

Dürr-Aktie: Die Rallye wird weiter gehen

Wer Aktien der Dürr AG im Depot hat, der sollte sich einfach entspannt zurücklehnen und das rege Treiben an der Börse aus der Ferne beobachten. Gut möglich, dass es in den nächsten Wochen am deutschen Aktienmarkt eine knackige Konsolidierung gibt. Mitunter werden dann auch die Anteilsscheine von Dürr wieder einige Prozentpunkte billiger. Wie es aber in den vergangenen Monaten bereits immer wieder der Fall war, haben Trendaktien mit hoher relativer Stärke - wie zum Beispiel Dürr  - ihre Verluste schnell wieder wettgemacht.