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21.10.2015 Jochen Kauper

Wirecard: Warburg Research sieht 51 Euro – Milliardär Zuckerberg sieht Wachstumsmarkt – Aktie bleibt spannend

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Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Wirecard nach einem Gespräch mit dem Finanzvorstand auf "Buy" mit einem Kursziel von 51 Euro belassen. Derzeit würden Währungseffekte sich nicht negativ auf seine Schätzung für das Geschäftsjahr 2016 auswirken, schrieb Analyst Jochen Reichert in einer Studie vom Dienstag. Das gleiche gelte auch für weltwirtschaftliche Einflüsse auf das Geschäft des Zahlungsabwicklers in Südostasien. Daher gebe es vorerst keinen Grund, seine Schätzungen zu überarbeiten.

„Zuck & Friends“ investieren

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Vor wenigen Tagen wurde die ganze Branche wachgerüttelt. Ein Fonds namens Iconic hat sich bei der niederländischen Firma Adyen eingekauft. Auf den ersten Blick vielleicht nichts Besonderes. Der Fonds Iconic jedoch - auch bekannt unter dem Spitznamen „Zuck & Friends“ - verwaltet das Vermögen von Tech-Freaks wie Mark Zuckerberg (Facebook) und dem Twitter-Gründer Jack Dorsey. Adyen selbst bezeichnet sich als so genannter „Multichannel-Zahlungsanbieter“. Bedeutet: die Firma ermöglicht zum Beispiel elektronisches bezahlen via Kreditkarte oder Handy, wodurch das Geschäft zwischen Online-Kunde und E-Commerce-Händler zustande kommt. Zuck & Friends haben als den Markt für elektronische bezahlen für sich als großen Wachstumsmarkt, als neue Spielwiese entdeckt. Allein das rechtfertigt schon eine Investition in die deutsche Firma Wirecard.

Auch Goldman sagt kaufen

Nicht nur Warburg Research, auch Analyst Mohammed Moawalla von Goldman Sachs glaubt, dass sich der Aufwärtstrend bei Wirecard fortsetzt. Das Wachstum beim Zahlungsabwickler werde vom Markt weiterhin unterschätzt. Sein Kursziel lautet 59 Euro. Mehr zu Wirecard lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von DER AKTIONÄR.

  

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