Autofahren ist teuer wie noch nie – auch dank hoher Energiepreise und Steuern. Autoexperte Prof. Dudenhöffer glaubt daher an keine Wunder durch die neue E-Auto-Förderung und fordert neue, mutige Lösungen.
Die Revolution ist gelungen: Das Elektroauto wird erschwinglich, bald ist das effiziente Fahren per Batterie günstiger als das Festhalten am Verbrenner. Prof. Dudenhöffer schreibt mir gerade: „Der Preisabstand zwischen Verbrenner und Elektroauto beträgt im Dezember gerade noch 1.340 Euro. Der Marktanteil von Elektroautos hat sich von 14 Prozent im Jahr 2024 auf 22 Prozent im Dezember 2025 kontinuierlich erhöht.“ Der Autoexperte folgert: „Die besseren Preise für die Elektroautos machen den Markt. (…) Ökonomisch macht eine Förderprämie keinen Sinn und beansprucht nur unnötigerweise den Staatshaushalt.„
Wer steckt die Förderung ein?
Erkenntnis der Kurzstudie: „Im Dezember hatten wir sehr hohe Rabatte von 19 Prozent im Mittel. Die Prämie erlaubt, die Rabatte zu kürzen, sprich die Prämie motiviert zu Mitnahme-Effekten.“
Die Prämie mit einer Höhe von 3.000 Euro helfe bei dem Audi, Mercedes, BMW oder gar Porsche Käufer wenig bis gar nichts. Ein Teil werde wohl bei VW in Zwickau unterstützen können. Problem: Skodas, der neue ID Polo, Seat und natürlich Chinesen, Franzosen, Italiener, Koreaner lägen bei der Prämie Gold richtig. Aber: „Die werden nun mal nicht in Deutschland produziert. Eine Strukturhilfe für die Beschäftigten in der deutschen Autoindustrie ist NICHT zu erwarten. Die Jobs im Ausland werden gestärkt.“
Prof. Dudenhöffer wundert sich: „Dem Verbrenner wird eine Zukunft geschaffen, das Elektroauto eingekürzt. Die Prämie will das Umgekehrte. Der Prämien-Gedanke „verpufft“ durch Widersprüchlichkeit der Bundesregierung. Es wird in der Summe erneut sehr ineffizient mit Steuermitteln umgegangen. Die eigene Regierung hebelt quasi die Prämie aus.“
Zusammengefasst: „Die Prämie wirkt wenig. Mitnahme-Effekte und ein kleines Strohfeuer sind zu erwarten. (…) Der Staat verteilt Fördergeschenke, die den Staatshaushalt belasten. Gleichzeitig kommen Diskussionen auf den Tisch über die Erbschaftsteuer. Wie das zusammenpasst verstehe wer will.“ Die Probleme gehen laut dem Autoexperten tiefer: „“Wir haben uns verfangen und verknotet und gehen am wichtigsten Problem Deutschlands, der sehr schlechten Wettbewerbsfähigkeit, vorbei. Thema verfehlt.“
VW schlägt Tesla
Zuletzt schlug sich VW auch ohne neue Staatshilfe im heimischen Markt gut: Neue KBA-Zahlen zeigen ein 63-prozentiges Wachstum der E-Mobilität in Deutschland und einen klaren Sieger: Volkswagen. Das meistverkaufte Auto ist dabei der Reichweitenriese ID.7.
Wie im HSR 44 berichtet: Gerade hat VW 100 hochmoderne Labore in China eröffnet und entwickelt damit Autos 30 Prozent schneller und bis zu 50 Prozent günstiger. Ich hatte Prof. Dudenhöffer auf der IAA getroffen, der mir heute bestätigt, dass er VW noch mehr als BMW und Mercedes die China-Wende zutraut: „Der Kunde in China ist äußerst preissensibel. VW hat mit seiner ,In China for China‘ eine sehr spannende Strategie.“
Wie im jüngsten Kommentar geschrieben: Ich liebe die Freiheit zu entscheiden, welches Auto für mich das Beste ist und fahre ein heimisches E-Auto und lade im Sommer mit Sonne – freiwillig. In zehn Jahren haben sich die Zellkosten gedrittelt und sinken immer weiter, weswegen der Batterieantrieb immer attraktiver wird. Der Markt regelt sich selbst und effizient durch die individuelle Entscheidung des einzelnen Kunden.
Eine in sich oft uneinige EU, die in vielen Ländern auf CO2-Neutrale Kernkraft statt Kohlekraftwerke setzt und in anderen erstere sprengt, soll es besser als der Kunde wissen, welches Produkt die Zukunft ist? Der einfachste Weg wäre: Die Stromkosten und Steuern senken, Firmen und Kunden nicht mit Regeln und Hin-und-Her überlasten und auf die magischen Kräfte des Marktes vertrauen – und Deutschland wird ohne Druck und Krampf zum E-Auto-Weltmeister.
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz..
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Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BMW.
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