Der DAX-Konzern rechnet ab 2027 wieder mit Wachstum in der lukrativen Pharma-Sparte. Gepaart mit einer möglichen absehbaren Lösung in der Causa Glyphosat (hier wird in Kürze eine Entscheidung vom US-amerikanischen Supreme Court erwartet, ob der Fall Durnell angenommen wird) wagen sich immer mehr Analysten aus der Deckung und schrauben ihre Kursziele teils deutlich nach oben.
Das Analysehaus MWB Research hat das Kursziel für Bayer von 35 auf 54 Euro angehoben und die Aktien von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Das Management habe sich auf der JPMorgan-Healthcare-Konferenz zuversichtlicher zur Bewältigung auslaufenden Patente für den Kassenschlager Xarelto durch andere Medikamente gezeigt, schrieb Abed Jarad am Donnerstag. Ab 2027 stünden die Zeichen in der Pharmasparte wieder auf Wachstum.
Auch die Analysten von Exane BNP haben in dieser Woche reagiert: Die Einstufung lautet nach wie vor "Outperform", der faire Wert wurde allerdings ebenfalls klar von 39 Euro auf 50 Euro angehoben.
Vergangene Woche reagierten bereits die Experten von Barclays. Die Bayer-Aktie wurde von "Equal Weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel um 50 Prozent von 30 Euro auf 45 Euro nach oben geschraubt. Das Papier berge kurzfristiges Aufwärtspotenzial mit der erwarteten Beilegung anhängiger Rechtsstreitigkeiten, schrieb Charles Pitman-King. Zudem rechnet er mit steigenden Absatzprognosen für das Nierenmedikament Kerendia und höheren Margen im Bereich CropScience.
Mehr und mehr Analysten sehen Licht am Ende des Tunnels. Die bevorstehende Entscheidung des Supreme Courts in den USA, ob der Fall Durnell angenommen wird, ist und bleibt richtungsweisend. Im Vorfeld der extrem wichtigen Entscheidung wurde bereits viel im Kurs eingepreist. DER AKTIONÄR hat die Aufwärtsbewegung in den zurückliegenden Wochen aktiv mit einem Discount-Call (WKN: UG8QQ9) begleitet. Das Derivat bleibt allenfalls eine Halteposition, ein nachgezogener Stopp auf 1,40 Euro sichert die Gewinne ab.
Enthält Material von dpa-AFX
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Heute, 08:12