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09.10.2020 Emil Jusifov

Facebook: Hammer-Initiative - Zuckerberg holt alle an Bord

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Facebook

Im US-Kongress verdichten sich Pläne, die großen Tech-Konzerne zu einem faireren Wettbewerb zu zwingen. Dabei bringen die Abgeordneten in einem Untersuchungsbericht auch eine Zerschlagung "bestimmter dominierender Plattformen" wie Facebook ins Gespräch. Der Social-Media-Riese lässt sich davon nicht beeindrucken und verkündet lieber eine neue Initiative zur Unterstützung kleiner Unternehmen.

Facebook hat eine Initiative gestartet, um kleinen Unternehmen auf seiner Plattform, die Möglichkeit zu geben, sich weiterzubilden. Das Unternehmen zielt insbesondere auf Unternehmen, die von schwarzen Menschen betrieben werden. "Unternehmen von Schwarzamerikanern sind von der Pandemie doppelt so stark betroffen wie andere kleine Unternehmen ", sagte Sheryl Sandberg, COO von Facebook.

"Wir werden interessierten Unternehmen ein Toolkit anbieten, mit dem sie sich engagieren können, unsere Initiative #BuyBlack über ihre eigenen Kanäle zu verstärken ", sagte Sandberg in einer Erklärung am Donnerstag.

Facebook (WKN: A1JWVX)

Facebook erzielt einen großen Teil seiner Werbe-Umsätze durch kleinere Unternehmen auf seiner Plattform. Insofern erscheinen jegliche Initiativen zur Unterstützung dieser logisch und folgerichtig zu sein. Das Facebook-Papier bleibt ein Basisinvestment. Neueinsteiger können zugreifen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:

Der Autor Emil Jusifov hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Facebook.

Buchtipp: Die Facebook-Gefahr

Facebook ist in die Kritik geraten. Bots, Trolle und Fake News sind Synonyme für die Pro­bleme des Konzerns. Spätestens seit Brexit und Trump sehen Nutzer die Reichweite und die Algorithmen mit Argwohn. Einer von Ihnen: Roger McNamee. Einst stolz darauf, zu den ersten Facebook-Investoren zu gehören, ist der Kapitalgeber und Tech-Experte nun zum scharfen Kritiker geworden. In seinem Buch rechnet er mit Mark Zuckerberg und Sheryl Sandberg ab. Ihre Reaktion auf den Missbrauch des sozialen Netzwerks ist seiner Ansicht nach völlig unzureichend und geht am Kern des Problems vorbei: der Bedrohung unserer demokratischen Grundordnung. „Die Facebook-Gefahr“ ist ein nicht zu überhörender Weckruf – für das Silicon Valley, für die Politik, für uns alle.

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