24.10.2018 Marion Schlegel

Evotec und Morphoys: Erst hui, dann pfui – wie geht es weiter?

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Evotec
Trendthema

Betrachtet man die charttechnische Entwicklung der beiden deutschen Biotech-Top-Player Evotec und Morphosys, so zeigt sich eine fast parallele Entwicklung. Beide Unternehmen haben nach einer starken Performance zuvor, zuletzt deutlich verloren. Während Morphosys dabei auch unter die 200-Tage-Linie gerutscht ist, kämpft Evotec noch mit der Verteidigung dieses wichtigen Supports. Am heutigen Mittwoch kann sich Evotec mit einem Plus von zwei Prozent auf 16,57 Euro zumindest wieder etwas Luft verschaffen. Morphosys kann hingegen nur leicht zulegen – um 0,4 Prozent auf 80,50 Euro. Hier wartet die 200-Tage-Linie erst jenseits der 90-Euro-Marke.

Bei beiden Unternehmen stehen demnächst aber wichtige Termine an, unter anderem der Bericht zum dritten Quartal. Den Beginn macht hier Morphosys am 5. November. Bei Evotec steht die Ergebnis-Veröffentlichung am 13. November auf der Agenda. Beide Unternehmen präsentieren zudem in den kommenden Wochen auf einigen Konferenzen. Evotec hat hier auf seiner Terminliste das Medicinal Chemistry Strategy Meeting in San Francisco am 30. Oktober, das Neuroscience 2018 SfN's 48th annual meeting vom 3. bis 7. November in San Diego und die BIO-Europe vom 5. bis 7. November in Kopenhagen stehen. Die BIO-Europe steht auch bei Morphosys auf dem Programm, gefolgt von der der PEGS Europe in Lissabon vom 12. bis 16. November und der Bryan Garnier 6th Annual Healthcare Conference in Paris am 22. November. Hochspannend wird es bei Morphosys vor allem Ende November/Anfang Dezember. Dann steht das ASH-Meeting in San Diego auf der Agenda. „Dort wollen wir neue Ergebnisse zu MOR208 und MOR202 vorstellen“, erklärt Finanzvorstand Jens Holstein im Interview mit dem AKTIONÄR.

DER AKTIONÄR zählt beide Werte zur Crème de la Crème der europäischen Biotechszene. Korrekturen, wie wir sie derzeit sehen, sind hier klare Kaufchancen.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.