15.10.2018 Marion Schlegel

Evotec mit kräftigem Rebound – folgt jetzt die große Aufholjagd?

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Evotec
Trendthema

Nach der deutlichen Korrekturbewegung in den vergangenen Wochen hat sich die Aktie von Evotec zum Ende der vergangenen Woche hin wieder erholen und auch die wichtige Unterstützung in Form der 200-Tage-Linie zurückerobern können. Das charttechnische Bild hat sich dadurch deutlich aufgehellt. Dies gilt es nun, zu bestätigen. Fundamental läuft bei Evotec ohnehin, wie bereits mehrfach erwähnt, alles bestens. Das Unternehmen hat in diesem Jahr wieder eine ganze Reihe höchst aussichtsreicher Deals geschlossen, die sich in den kommenden Jahren verstärkt positiv auswirken sollten. Erst vor einigen Tagen hat Evotec gemeldet, dass die bestehende IPSC-Partnerschaft mit Celgene erweitert wurde. Evotec erhält für die den Zugriff auf zusätzliche Zelllinien eine Zahlung in Höhe von sechs Millionen Dollar. Evotec und Celgene beabsichtigen mit ihrer im Dezember 2016 geschlossenen Allianz, krankheitsmodifizierende Therapieoptionen für eine Vielzahl neurodegenerativer Erkrankungen zu identifizieren. Aktuell zugelassene Medikamente lindern die Symptome nur kurzfristig und es gibt einen hohen ungedeckten medizinischen Bedarf an Therapieoptionen, die den Krankheitsfortschritt verlangsamen oder umkehren, so Evotec.

Zudem befindet sich Evotec auf Kurs, seine Ziele aus dem „Action Plan 2022“ zu erreichen. Dies sind:

Interessante Termine

Die Aktie von Evotec gehört weiterhin ganz klar zu den Favoriten des AKTIONÄR im europäischen Biotech-Sektor. Das derzeitige Niveau ist auch langfristiger Sicht eine klare Kaufchance. Am Morgen Dienstag präsentiert Evotec auf der „10th Annual Investor Healthcare Conference“ in London. Ein Termin, den man sich als Evotec-Aktionär noch vormerken sollte, ist der 13. November 2018. An diesem Tag präsentiert das Unternehmen die 9-Monatszahlen.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.