Kommt jetzt der Crash? Im Zweifel: Kaufen
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10.10.2018 Marion Schlegel

Evotec erneut unter Beschuss – jetzt wird es eng

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Evotec

Im Zuge der allgemeinen Marktkorrektur hat es auch die Aktien der deutschen Biotechs mit Gewinnmitnahmen erwischt. Shortseller haben die Korrektur noch verstärkt. Evotec ist seit dem Septemberhoch bei 23,36 Euro bis in den Bereich der 16 Euro-Marke zurückgefallen. Hier verläuft auch die 200-Tage-Linie, die es nun zu verteidigen gilt. Derzeit notiert die Aktie bei 16,20 Euro. Eine Übertreibung nach unten ist im Zuge einer größeren Korrektur nicht unwahrscheinlich. Anleger können versuchen, mit Abstauberlimits zum Zuge zu kommen. Denn fundamental steht Evotec besser da denn je. Im laufenden Jahr hat das Unternehmen um den Vorstandsvorsitzenden Dr. Werner Lanthaler wieder eine ganze Reihe hochinteressanter Deals eingefädelt.

Erst vor Kurzem die Kooperation mit dem langjährigen Top-Partner Sanofi ausgeweitet. Es soll die Entwicklung neuer Wirkstoffe in unterschiedlichen Therapiebereichen beschleunigt werden. Dr. Werner Lanthaler kommentierte: „Die bekannt gegebene BRIDGE ist ein weiterer strategischer Schritt die Beziehung zwischen Evotec und Sanofi zu erweitern. Die globale Förderung akademischer Initiativen durch BRIDGEs ermöglicht es Evotec, translationale Ideen sehr viel effizienter als bisher zu validieren.“

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Im Oktober präsentiert Evotec noch auf drei Investorenkonferenzen, unter anderem am 16. Oktober auf der 10th Annual Investor Healthcare Conference in London. Spannend wird es zudem wieder Mitte November. Dann präsentiert die Gesellschaft die 9-Monatszahlen am 13.11. Zudem könnte das Unternehmen bis dahin durchaus mit der ein oder anderen weiteren News aufwarten.

Langfristig bleibt Evotec ganz klar einer der besten europäischen Biotechwerte. Noch nicht investierte Anleger können die aktuelle Korrekturphase zum Einstieg nutzen. Im Zuge einer ersten Erholung kann es bei der Aktie dann relativ schnell wieder in Richtung 20 Euro gehen.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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