29.09.2013 Michael Herrmann

E.on und RWE: Das bringt Schwarz-Rot

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RWE
Trendthema

Wie geht es mit dem deutschen Strommarkt nach der Bundestagswahl weiter? Diese Frage beschäftigt zahlreiche Anleger von E.on und RWE. Die Antworten gibt Claudia Kemfert, eine der renommiertesten Expertinnen des deutschen Energiemarkts.

Erst Verluste, dann wieder eine Stabilisierung oder sogar leichte Gewinne - so lässt sich die Reaktion der Versorger-Aktien E.on und RWE auf die Bundestagswahl 2013 zusammenfassen. Zum Wochenende deutet zwar vieles auf eine große Koalition hin, ob und wie es dabei in Sachen eine neue Politik geben wird, ist aber noch größtenteils unklar. Kaum jemand wagt sich diesbezüglich aus der Deckung und eine Prognose abzugeben. Eine Ausnahme ist Prof. Dr. Claudia Kemfert, Energiemarkt-Expertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Reformen dringend notwendig

„Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird sicherlich nicht abgeschafft werden, aber man wird vermutlich an einer Reform des EEG arbeiten", erläutert Kemfert im Gespräch mit DER AKTIONÄR. Für die vielfältigen Herausforderungen der Energiewende braucht es nach Ansicht der DIW-Expertin den Einsatz aller Energieunternehmen. Doch nicht nur auf deutscher, sondern auch auf europäischer Ebene seien Reformen dringend notwendig. „Eine Reform des Zertifikatehandels ist sehr dringend! Ein höherer CO2-Preis ist dringend gefordert, um finanzielle Anreize für den Bau von Gas- statt Kohlekraftwerken zu setzen", erläutert Kemfert.

Mehr in DER AKTIONÄR

Das vollständige Interview mit Energiemarkt-Expertin Claudia Kemfert lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von DER AKTIONÄR (41/13), die Sie wie gewohnt ab Mittwoch am Kiosk oder hier bereits bequem als ePaper erhalten. Dort verrät Sie unter anderem, ob eine FDP-Regierung tatsächlich besser für E.on und RWE gewesen wäre und welcher der beiden großen deutschen Versorger sich aktiver auf die Energiewende eingestellt hat.