Der chinesische EV-Primus hat am Freitag seine Quartals- und Ganzjahreszahlen vorgelegt und sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Erwartungen der Analysten verfehlt. Dennoch konnte die BYD-Aktie ihre anfänglichen Verluste abschütteln und den Handelstag mit einem deutlichen Plus beenden.
Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2025 einen Nettogewinn von umgerechnet 4,5 Milliarden US-Dollar erzielt und damit die Erwartungen rund 5,0 Milliarden Dollar verfehlt. Obwohl man den Umsatz um 3,5 Prozent 112 Milliarden Dollar steigern konnte, lag dieser dennoch unter der Konsensschätzung 116 Milliarden Dollar.
Strategisch will BYD entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf KI setzen – von der Forschung über die Produktion bis hin zu Dienstleistungen und Mobilität. Zudem will das Unternehmen seine Vision einer Zugänglichkeit von Langstrecken-Mobilität für die breite Masse vorantreiben und setzt dabei verstärkt auf Plug-in-Hybride mit großen Batterien. Parallel dazu erwartet man im Bereich KI-Server ein starkes Wachstum, wobei insbesondere Flüssigkeitskühlungstechnologien kurz vor dem Übergang in die industrielle Massenproduktion stehen.
Nach einem anfänglichen Minus von rund zwei Prozent ist die BYD-Aktie im heimischen Handel ins Plus gedreht und ging 3,7 Prozent höher aus dem Handel. Trotz der geopolitischen Unsicherheiten und dem schwachen Gesamtmarkt ging es für die Papiere des EV-Herstellers damit auf Wochensicht um 2,6 Prozent nach oben, was gleichzeitig die dritte Gewinnwoche in Folge bedeutete.
Seit der Neuempfehlung in Ausgabe 11/26 liegt die Aktie von BYD trotz der Unsicherheiten im Nahen Osten bereits zweistellig vorne. DER AKTIONÄR rät auch weiterhin zum Kauf. Welchen Titel aus dem chinesischen EV-Sektor man jetzt außerdem auf dem Schirm haben sollte, erfahren Sie im China Stock Report.
Heute, 20:45