Die Erzeugerpreise in den USA sind im April überraschend stark gestiegen. Statt eines erwarteten Zuwachs um 0,5 Prozent kletterten die Preise gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent. Die deutliche Überraschung zeigt, dass die US-Unternehmen doch härter als erwartet von den steigenden Energiepreisen getroffen werden. An der Börse reagieren die Indizes uneinheitlich.
•US-Erzeugerpreise schocken die Märkte: Im April steigen die Preise um 1,4 Prozent statt der erwarteten 0,5 Prozent, auf Jahressicht liegt das Plus bei sechs Prozent – der stärkste Anstieg seit Dezember 2022.
•Auch die Kernrate überrascht deutlich positiv: Ohne Energie und Lebensmittel klettern die Erzeugerpreise um ein Prozent und damit weit stärker als die erwarteten 0,4 Prozent.
•Wall Street reagiert uneinheitlich: Dow Jones und S&P 500 geben nach, die Chip-Rally treibt den Nasdaq 100 nach oben.
Auf Jahressicht stiegen die Erzeugerpreise um sechs Prozent und verzeichneten damit den stärksten Anstieg seit Dezember 2022. Auch die Kernrate, bei der die volatilen Bereiche Energie und Lebensmittel ausgeklammert werden, lag mit einem Plus von einem Prozent deutlich über den Markterwartungen von 0,4 Prozent.
Die Wall Street zeigt sich im vorbörslichen Handel uneinheitlich. Während die Futures auf den Dow Jones um 0,5 Prozent nachgeben, verliert der S&P 500 0,1 Prozent. Der Nasdaq 100 legt hingegen um 0,3 Prozent zu, gestützt von der anhaltenden Rally bei Chip-Aktien.
Zu den größten Gewinnern im vorbörslichen Handel zählt Micron Technology mit einem Plus von vier Prozent. Auch Nvidia und AMD gewinnen jeweils mehr als ein Prozent. Mit anderen Worten: Die Chip-Rally setzt sich fort.
Bei welchen Chip-Aktien Anleger jetzt mit einem Kauflimit agieren sollten, lesen Sie in der neuen Ausgabe. Das 124-seitige PDF finden Sie hier.
Heute, 14:32