21.06.2019 Jochen Kauper

Borussia Dortmund: Top-Transfers eröffnen Potenzial in der Champions League und 50-Prozent-Chance für die Aktie

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Borussia Dortmund
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Borussia Dortmund bastelt weiter am Kader für die neue Saison. Nach Nico Schulz (Hoffenheim), Julian Brandt (Leverkusen) und Thorgan Hazard (Mönchengladbach) wird Mats Hummels den BVB verstärken. Hummels gilt als einer der besten Innenverteidiger auf der internationalen Fußballbühne. Damit besetzt der BVB eine Schlüsselposition. Die Aktie hat deutliches Potenzial.

Der BVB hat Mats Hummel vom FC Bayern München zurück in den Pott geholt. Als Ablösesumme sind inklusive Zusatzzahlungen bis zu 38 Millionen Euro möglich. Verpflichtet hatte ihn der FC Bayern vor drei Jahren für etwa 35 Millionen Euro. Damit besetzt Borussia Dortmund eine Schlüsselposition. Die Abwehrschwäche hat den BVB in der abgelaufenen Saison nicht nur die Meisterschaft gekostet, auch in der Champions League flog man in hohem Bogen schon im, Viertelfinale raus.

Ziel: Deutscher Meister

Mit der Rückholaktion von Mats Hummels aus München hat Borussia Dortmund ein erneutes Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt gesetzt. Summa summarum hat der BVB bereits 125 Millionen Euro für neue Kicker ausgegeben.

Eingenommen haben die Dortmunder erst etwas mehr als 70 Millionen für die Wechsel von Christian Pulisic vom FC Chelsea (64) und Alexander Isak zu Real Sociedad San Sebastian (6,5 Millionen Euro).

"Wir wollen Meister werden!", hatte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke schon kürzlich im Interview mit der "Bild am Sonntag" erklärt: "Wir spüren eine Verpflichtung gegenüber Fußball-Deutschland, ab sofort das klare Ziel zu haben, um die Meisterschaft mitzuspielen. Wann, wenn nicht jetzt?" Mit dem Hummels-Deal wird der BVB in der nächsten Saison zum ernsthaften Rivalen für die Bayern im Kampf um die Meisterschaft.

Viel wichtiger für die Aktie wären allerdings Erfolge in der Champions League. Hier winkt das große Geld. Dank hoher Prämien und üppiger TV-Gelder sind hohe zweistellige Millionenbeträge möglich, die der BVB in der abgelaufenen Spielzeit relativ leichtfertig verspielt hatte. Nicht nur hier könnten Zusatzeinnahmen winken.

Potenzial im Spielerkader

Auf der anderen Seite wird der Transferwahnsinn weitergehen. Julian Brandt wurde von Bayern Leverkusen für eine fixe Ablösesumme von 25 Millionen Euro verpflichtet. Schon jetzt ist der Offensivspieler mehr als 40 Millionen Euro wert. Oder Jadon Sancho. Spielt das Supertalent in Reihen des BVB eine annähernd starke Saison wie 2018/19, könnte sein Wert durchaus über die 100-Millionen-Euro-Schwelle klettern.

Zum Vergleich: Joao Felix von Benfica Lissabon ist derzeit bei Atletico Madrid im Gespräch. Als Ablösesumme sind 120 Millionen Euro im Gespräch. Sancho gilt als das weitaus größere Talent. Das zeigt, welches Potenzial im Spielerkader des BVB schlummert.

Kaufkurse

Fazit: Kurse unter 9,00 Euro sind Kaufkurse. Mit einem Börsenwert von 768 Millionen Euro ist die BVB-Aktie nach wie vor viel zu günstig. Kursziel 12,50 Euro.