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21.02.2020 Marion Schlegel

BASF-Rivale Covestro: Ans DAX-Ende durchgereicht, aber…

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Covestro

Die Aktien von Covestro haben am Freitag einen Teil ihrer Gewinne der vorangegangenen Tage wieder abgegeben. Bis zum Abend büßten Sie rund drei Prozent auf 39,96 Euro ein. Damit ist das Papier der zweitschwächste Wert des Tages im DAX. Nur die Deutsche Bank verliert mit minus 3,5 Prozent am heutigen Tag noch mehr.

Am Mittwoch hatte der Kunststoffkonzern seine Jahreszahlen vorgelegt. Auf diese hatten die Anleger mit Erleichterung und Käufen reagiert. Die Aktien ließen ihr Anfang Februar erreichtes Zwischentief von 37,44 Euro weiter hinter sich und kletterten bis auf 41,54 Euro, was in zweieinhalb Wochen ein Plus von knapp elf Prozent bedeutet.

Covestro (WKN: 606214)

Im Anschluss an die Zahlenvorlage senkten dann einige Analysten ihre Kursziele, unter ihnen die UBS und die Credit Suisse sowie das Analysehaus Jefferies. Dagegen strich die DZ Bank zwar an diesem Freitag ihre Verkaufsempfehlung für die Covestro-Aktie, bleibt aber auf kurze Sicht weiter skeptisch. Im Laufe dieses Jahres dürfte sich der Preisdruck bei Polyurethanen, Polycarbonaten sowie Grundstoffen für Farben und Lacke fortsetzen, erwartet Analyst Peter Spengler. Ein erstes Potenzial für Preisanhebungen sieht der Experte erst Ende 2020.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Covestro von 51 auf 50 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Zahlen des Kunststoffkonzerns seien wie erwartet ausgefallen, schrieb Analystin Georgina Iwamoto in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Anleger könnten nun auf eine Wende zum Besseren in den kommenden ein bis drei Jahren setzen. Die Kostensenkungen machten den Ausblick sicherer.

DER AKTIONÄR rät dennoch weiterhin dazu, bei der Aktie von Covestro an der Seitenlinie zu verharren. Erst der Sprung über die 200-Tage-Linie bei gut 42 Euro würden das charttechnische Bild aufhellen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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