Die 7 besten Aktien-Deals
27.10.2020 Marion Schlegel

BASF-Konkurrent Covestro: „Erholung dynamischer als angenommen“

-%
Covestro

Der Kunstoffkonzern Covestro hat im dritten Quartal zurück in die Gewinnzone gefunden. Nach einem Verlust im zweiten Quartal blieben im abgelaufenen Jahresviertel unter dem Strich 179 Millionen Euro hängen und damit über ein Fünftel mehr als im Vorjahreszeitraum, wie der DAX-Konzern am Dienstag in Leverkusen mitteilte.

Covestro (WKN: 606214)

Wie seit der Vorlage der Eckdaten bereits bekannt, fiel der Umsatz vor allem wegen niedrigerer Verkaufspreise um knapp 13 Prozent auf knapp 2,8 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg hingegen dank Kostensenkungen um rund sieben Prozent auf 456 Millionen Euro.

Den Anfang Oktober angehobenen Gewinnausblick für 2020 bestätigte das Unternehmen. Sollte es nicht erneut zu gravierenden Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivitäten zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie kommen, soll ein Ebitda von rund 1,2 Milliarden Euro erzielt werden. Beim auch für die Dividende wichtigen freien operativen Mittelzufluss sollen es im besten Fall 300 Millionen Euro werden. Im dritten Quartal waren es hier 361 Millionen Euro, womit ein schwacher Jahresstart kompensiert wurde.

„Die Erholung von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie verläuft dynamischer als angenommen. So konnten wir im dritten Quartal unser Ergebnis deutlich verbessern“, erklärte Dr. Thomas Toepfer, Finanzvorstand von Covestro. „Durch unseren konsequenten Fokus auf Effizienz haben wir höhere Kosteneinsparungen erreicht und haben zusätzlich von einer positiven Margenentwicklung profitiert. Auf dieser Basis konnten wir unsere Ergebnisprognose für das Gesamtjahr erhöhen. Entsprechend blicken wir mit Zuversicht auf das vierte Quartal.“

DER AKTIONÄR bleibt bei seiner langfristig positiven Einschätzung zur Aktie von Covestro. Anleger bleiben weiter an Bord, ein Stopp bei 36,00 Euro sichert die Position nach unten ab.

(Mit Material von dpa-AFX)