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Rheinmetall: Deutschland verdoppelt Verteidigungsausgaben

Rheinmetall: Deutschland verdoppelt Verteidigungsausgaben
Foto: CHROMORANGE/Michael Bihlmayer/dpa/picture alliance
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Philipp Schleu 28.07.2025, 14:57 Philipp Schleu

Deutschland plant eine massive Aufrüstung seiner Streitkräfte. Wie Bloomberg berichtet, sollen die Verteidigungsausgaben bis 2029 auf 162 Milliarden Euro ansteigen. Das wäre mehr als eine Verdopplung. Für Rüstungskonzerne und AKTIONÄR-Empfehlungen wie Rheinmetall, Hensoldt und Renk sind das goldene Aussichten.

Statt wie bisher zwei Prozent soll der Anteil der Verteidigungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2029 auf 3,5 Prozent steigen. In diesem Betrag sind auch die jährlichen Hilfen für die Ukraine in Höhe von neun Milliarden Euro enthalten.

Milliarden-Investitionen trotz Schuldenbremse

Um dieses Ziel zu erreichen, wurden Verteidigungsausgaben, die ein Prozent des BIP übersteigen, bereits vor längerem von der verfassungsmäßigen Schuldenbremse ausgenommen. Zudem wurde ein Sonderfonds in Höhe von 500 Milliarden Euro für den Bau von Straßen, Schienen, Stromnetzen und Schulen eingerichtet. Anfang dieses Monats wurde der Gesetzentwurf zur Ermöglichung dieser Ausgaben vom Kabinett verabschiedet.

Rheinmetall (WKN: 703000)

Hohe Neuverschuldung geplant

Die Kehrseite der Medaille ist eine steigende Neuverschuldung. Laut einem Regierungsdokument soll diese im kommenden Jahr 89,9 Milliarden Euro betragen und bis 2029 auf 126,9 Milliarden Euro anwachsen. Zusätzliche Belastungen durch Steuererleichterungen und höhere Sozialausgaben reißen eine Lücke von 172 Milliarden Euro in die mittelfristige Finanzplanung. Diese will die Regierung durch Konsolidierung und Sparmaßnahmen schließen.

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Rheinmetall ist hervorragend gelaufen - um 987 Prozent ist die Aktie seit der AKTIONÄR-Empfehlung explodiert! Nach dieser Rally ist sehr viel Positives im Kurs eingepreist. Das sieht man an der mauen Reaktion der Anleger auf die News vom Montag. Das Chartbild trübt sich ein. Wer nachkaufen will, könnte bald noch günstiger zum Zug kommen. 

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Quelle: Börsenmedien AG

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