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27.09.2019 Thorsten Küfner

BASF: Es wird nicht besser

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BASF

Handelsstreit, Brexit, geopolitische Spannungen – die Belastungsfaktoren für konjunkturabhängige Unternehmen wie den Chemieriesen BASF bleiben weiterhin bestehen. Und dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung, wie der DAX-Konzern nun auf einer Investorenkonferenz erneut einräumen musste.

So hat BASF im laufenden dritten Quartal keine Veränderung bei der eher gedämpften Geschäftsentwicklung verspürt. Im Vergleich zum zweiten Quartal habe es keine Besserung gegeben, sagte Vorstandschef Martin Brudermüller am Freitag auf einer Investorenkonferenz im belgischen Gent.

Schlehcte Vorhersehbarkeit bleibt

In den Monaten Juli und August seien die Vorzeichen unverändert gewesen. Das gelte auch für die eher schlechte Vorhersehbarkeit, wie und wann Kunden Aufträge vergeben. Die Prognose für das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bestätigte der Konzern: Hier wird für das laufende Jahr ein Rückgang von bis zu 30 Prozent erwartet.

BASF hatte Anfang Juli seine Prognose wegen der Flaute in der Autoindustrie und des Zollstreits zwischen den USA und China kräftig gesenkt und hat sich auch bei der Vorlage der Halbjahreszahlen gut zwei Wochen später weiter pessimistisch gezeigt.

BASF (WKN: BASF11)

Das Marktumfeld bleibt also nach wie vor rau – dies sollte aber keine größere Überraschung mehr sein. Langfristig orientierte Dividendenjäger können bei BASF weiterhin an Bord bleiben (Stopp: 54,50 Euro). 

(Mit Material von dpa-AFX)

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BASF.