BioNTech hat für das anstehende ASCO-Meeting ein Pipeline-Update angekündigt. Auf der weltweit wichtigsten Onkologie-Konferenz präsentiert das Unternehmen neue klinische Daten zu den Hoffnungsträgern Pumitamig und Gotistobart. Zudem gibt es Updates zu zulassungsrelevanten Studien und innovativen Kombinationstherapien rund um ADCs.
• BioNTech präsentiert auf dem ASCO-Kongress 2026 Daten zu Pumitamig und Gotistobart.
• Präsentiert werden Ergebnisse aus der Phase-2/3-Studie ROSETTA Lung-02 bei NSCLC.
• BioNTech betont den Ausbau eines diversifizierten Onkologie-Portfolios mit innovativen Therapieansätzen.
Der ASCO-Kongress findet vom 29. Mai bis 2. Juni 2026 in Chicago statt. Hier wird BioNTech unter anderem Daten zur spätklinischen Onkologie-Pipeline präsentieren. Im Fokus stehen dabei neue Ergebnisse zu Pumitamig und Gotistobart, zwei Wirkstoffkandidaten für Krebsindikationen mit hohem medizinischem Bedarf.
So sollen Daten aus der laufenden Phase-2/3-Studie ROSETTA Lung-02 bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) in der Erstlinienbehandlung präsentiert werden. Dabei handelt es sich bereits um den dritten globalen Studien-Datensatz, der für Pumitamig in Kombination mit Chemotherapie eine ermutigende Anti-Tumor-Aktivität zeigt.
Darüber hinaus werden neue Daten zu Gotistobart aus einer Phase-2-Studie bei Patientinnen mit platinresistentem Eierstockkrebs erwartet. Im Fokus steht das Gesamtüberleben. Die Ergebnisse sollen die wachsende Evidenzbasis für Gotistobart als potenzielle chemotherapiefreie Behandlungsoption weiter stärken.
„Unsere Präsentationen auf der diesjährigen ASCO-Jahrestagung unterstreichen unsere Strategie in der Onkologie, ein diversifiziertes Portfolio komplementärer Modalitäten aufzubauen, die differenzierte therapeutische Profile für verschiedene Tumorarten mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf bieten“, so Özlem Türeci, Mitgründerin und Chief Medical Officer von BioNTech.
BioNTech muss nach einer ganzen Reihe von negativen News nun zumindest auf der Pipeline-Seite endlich liefern. Charttechnisch stand die Aktie zuletzt wieder deutlich unter Druck. Anleger lassen das Papier auf der Watchlist, DER AKTIONÄR favorisiert im Sektor derzeit den US-Konkurrenten Moderna.
FAQs:
Wer hat BioNTech gegründet – und wann?
BioNTech wurde 2008 in Mainz gegründet. Zu den Gründern gehören Uğur Şahin, Özlem Türeci und Christoph Huber.
Warum war der Corona-Impfstoff von BioNTech so bedeutend?
Der Impfstoff von BioNTech/Pfizer war Ende 2020 der erste in westlichen Ländern zugelassene mRNA-Impfstoff gegen Covid-19.
Was macht BioNTech nach dem Ende des Corona-Booms?
Nach dem starken Rückgang der Nachfrage nach den Corona-Impfstoffen setzt BioNTech wieder wieder den Fokus auf die Krebsforschung.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech und Moderna.
Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech.
Heute, 12:33